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Protestaktion in Frankfurt: Greenpeace-Aktivisten landen auf EZB-Dach

Protestaktion in Frankfurt  

Greenpeace-Aktivisten landen mit Gleitschirm auf EZB

10.03.2021, 11:10 Uhr | t-online

Protestaktion in Frankfurt: Greenpeace-Aktivisten landen auf EZB-Dach. Greenpeace-Aktion an der EZB in Frankfurt: Mit einem Gleitschirm landet ein Greenpeace-Aktivist auf dem Dach der Europäischen Zentralbank. (Quelle: dpa/Boris Roessler)

Greenpeace-Aktion an der EZB in Frankfurt: Mit einem Gleitschirm landet ein Greenpeace-Aktivist auf dem Dach der Europäischen Zentralbank. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Protestaktion an der EZB in Frankfurt: Greenpeace-Aktivisten landeten mit einem Gleitschirm auf dem Dach des Eingangsgebäudes und entrollten einen Banner.

Aktivisten von Greenpeace haben am Mittwochmorgen am Hauptsitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt protestiert. Sie landeten mit einem Gleitschirm auf dem Eingangsgebäude der EZB und rollten ein Banner mit der Aufschrift "Stop Funding Climate Killers" (zu Deutsch: Stoppt die Finanzierung von Klimakillern) aus. Zuerst berichtete "HNA".

Anlass der Protestaktion ist laut einer Mitteilung von Greenpeace die Sitzung des EZB-Rats, dem beschlussfassenden Gremium der Europäischen Zentralbank, am Donnerstag. Ein Aktivist mit Gleitschirm soll ein weiteres Banner durch die Luft gezogen haben, heißt es. Parallel dazu wolle Greenpeace eine Studie eröffnen, die aufdecken soll, "wie die Zentralbank mit ihrer aktuellen Geldpolitik bewusst kohlenstoffintensive Unternehmen bevorzugt". 

"Stop Funding Climate Killers" steht auf einem Plakat, das Greenpeace-Aktivisten auf dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) entrollt haben: Dazu waren zwei Aktivisten mit Gleitschirmen auf dem schwer gesicherten Areal gelandet. (Quelle: dpa/Boris Roessler)"Stop Funding Climate Killers" steht auf einem Plakat, das Greenpeace-Aktivisten auf dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) entrollt haben: Dazu waren zwei Aktivisten mit Gleitschirmen auf dem schwer gesicherten Areal gelandet. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace, sagt, dass die EZB ihre Geldpolitik endlich an den Pariser Klimazielen ausrichten müsse. Die Organisation fordert die Zentralbank dazu auf, "zügig Methoden zur Identifikation und Vermeidung von Klimarisiken zu entwickeln und einzuführen". Bei der morgigen Sitzung könne dies beschleunigt werden, heißt es.

Unter Notenbänkern und Volkswirten ist umstritten, ob und inwieweit Zentralbanken Klimagesichtspunkte in ihrer Geldpolitik berücksichtigen sollten. Kritiker argumentieren, durch eine Aufnahme von Klimazielen würden die geldpolitischen Ziele verwässert. Befürworter sehen hingegen Risiken für die Finanzstabilität, falls der Faktor Klima durch die Geldpolitik nicht oder unzureichend berücksichtigt wird.

Erst im Februar hatten Klimaschützer des Koala-Kollektives vor der EZB protestiert und mit einem Flammenwerfer einen Eisblock zum Schmelzen gebracht. Sie forderten einen Kurswechsel. Im Oktober letzten Jahres hatten die Aktivisten mit einem brennenden Globus gegen die klimaschädliche Geldpolitik demonstriert.

Verwendete Quellen:

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