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Hütter: Weiter kein Kommentar zur eigenen Zukunft

Frankfurt am Main  

Hütter: Weiter kein Kommentar zur eigenen Zukunft

08.04.2021, 14:45 Uhr | dpa

Hütter: Weiter kein Kommentar zur eigenen Zukunft. Adi Hütter

Trainer Adi Hütter. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der erstmalige Einzug in die Champions League ist ganz nah - und doch muss Eintracht Frankfurt im Sommer den Verlust seiner kompletten Führungsriege befürchten. Der Abgang von Bruno Hübner ist schon fix, Sportvorstand Fredi Bobic will trotz eines Vertrags bis 2023 ebenfalls weg und auch Trainer Adi Hütter will sein Ende Februar geäußertes klares Bekenntnis ("Ich bleibe!") trotz hervorragender sportlicher Perspektive derzeit nicht mehr in dieser Deutlichkeit wiederholen.

Auf die Frage, ob er die Journalisten zu seinen Zukunftsplänen ein bisschen erhellen könne, antwortete der Österreicher am Donnerstag: "Nein, werde ich nicht. Ich werde mich nicht immer wiederholen, sondern ich werde weiter genau das tun, was ich bisher gemacht habe. Ich werde mich aufs Wesentliche konzentrieren und das ist der VfL Wolfsburg." In der Mannschaft habe ihn noch keiner auf das Thema angesprochen. "Die Fragen kommen alle von außen", bekräftigte Hütter.

Der Erfolgscoach der Hessen war in der vergangenen Woche als Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach gehandelt worden und vermeidet es seither, einen Verbleib am Main über diesen Sommer hinaus mit seinen Worten noch einmal zu bestätigen.

Vor dem Spitzenspiel gegen Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky), mit dem die Eintracht bis auf einen Punkt an Rang drei heranrücken kann, wirkt Hütter von den Gerüchten genervt: "Ich habe nicht immer wieder Lust, dass sich viele Menschen Gedanken machen und mir Ratschläge geben, was ich tun soll. Fakt ist, dass ich mich auf das Wesentliche konzentriere." Nachdem er 2018 schon die Young Boys Bern als Meister verließ, wäre es nicht untypisch, auch in Frankfurt nach einem solchen Riesenerfolg weiterzuziehen.

Hütter ist begehrt, weil er in den knapp drei Jahren in Frankfurt hervorragende Arbeit geleistet hat. Auf den furiosen Einzug ins Europa-League-Halbfinale könnte in dieser Spielzeit eine noch größere Leistung folgen: die Premiere in der Königsklasse. "Wir wissen, wo die Reise hingeht: Sie geht Richtung Champions-League-Kurs. Wenn wir nach oben blicken", sagte Hütter. Es sei "das klare Ziel", im direkten Duell mit den physisch herausragenden Niedersachsen auf einen Punkt heranzurücken.

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner ist ihm schon aus Spielerzeiten und aus der Eliteliga Österreichs bekannt. "Wir kennen uns schon ewig und haben ein sehr gutes Verhältnis. Er macht eine hervorragende Arbeit", lobte Hütter. Während Hütters Mannschaft mit André Silva, Luka Jovic und Filip Kostic hervorragende Einzelkönner in ihren Reihen hat, zeichnet sich der VfL noch mehr über das Kollektiv und eine stabile Defensive aus. Beide Clubs liegen derzeit klar vor höher gehandelten Clubs wie Dortmund, Leverkusen oder Gladbach.

Personell muss die Eintracht weiter auf Abwehrchef Martin Hinteregger verzichten, der erst kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Dafür steht Amin Younes nach Adduktorenproblemen wieder zur Verfügung. Damit hat Hütter für drei Plätze in Silva, Jovic, Younes und Daichi Kamada vier Spieler zur Verfügung. Der Chefcoach nannte die Situation "ein Luxusproblem", aus dem sich auch "Härtefälle" ergeben werden.

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