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Prozess um Insidergeschäfte eröffnet

Frankfurt am Main  

Prozess um Insidergeschäfte eröffnet

21.04.2021, 16:22 Uhr | dpa

Prozess um Insidergeschäfte eröffnet. Eine Statue der Justitia

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mit einem Teilgeständnis eines der Angeklagten hat vor dem Landgericht Frankfurt ein Prozess um verbotene Insidergeschäfte begonnen. Der 33 Jahre alte frühere Mitarbeiter einer Investment-Gesellschaft räumte am Mittwoch ein, an den zwei Jahre älteren Mitangeklagten in vier Fällen Insiderwissen über bevorstehende Übernahmen von Unternehmen weitergegeben und dafür 88 000 Euro "Honorar" kassiert zu haben. Rechtlich wird dies von der Staatsanwaltschaft als Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz eingeordnet.

Laut Anklage soll der 35-Jährige massive Kursanstiege zu lukrativen Aktiengeschäften ausgenutzt haben, bei denen er rund sieben Millionen Euro eingenommen hat. Vor Gericht äußerte sich der gelernte Bankkaufmann und Versicherungsvertreter bislang noch nicht zu den Vorwürfen. Auch im Ermittlungsverfahren hatte er bisher die Vorwürfe noch nicht eingeräumt. Seit Juni vergangenen Jahres sitzt er in Untersuchungshaft.

Für den 33-Jährigen zahlte sich die Weitergabe der Informationen nicht aus. Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe verlor er bei seinem Unternehmen den gut dotierten Arbeitsplatz. Die Wirtschaftsstrafkammer steht vor einer ausgedehnten Beweisaufnahme mit vorerst sieben Verhandlungstagen bis Anfang Juni.

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