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Frankfurt/Dieburg: Stadt macht Skatepark unbrauchbar

Mit Rollsplit gegen Corona  

Stadt macht Skatepark unbrauchbar

12.05.2021, 15:34 Uhr | dpa, t-online

Frankfurt/Dieburg: Stadt macht Skatepark unbrauchbar. Skatepark Dieburg (Quelle: dpa/5vision )

Der Skatepark in Dieburg: Dank Rollsplit rollt da jetzt nichts mehr. (Quelle: 5vision /dpa)

Auf dem Skatepark in Dieburg haben sich immer wieder Jugendliche getroffen, ließen sich auch von Absperrungen nicht abhalten. Der Stadt war das wegen Corona ein Dorn im Auge  sie griff zu drastischen Mitteln.

Die hessische 16.000-Einwohner-Stadt Dieburg hat ihren Skatepark mit Rollsplit zugeschüttet und damit unbrauchbar gemacht. Grund sind fortgesetzte Verstöße gegen die Corona-Auflagen. Entgegen der Kontaktvorgaben in der Pandemie trafen sich dort immer wieder Jugendliche.

"Seit drei Wochen gilt die Bundesnotbremse, ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person treffen", erklärte Bürgermeister Frank Haus (parteilos) laut "Bild"-Zeitung. "Auf dem Skate-Platz waren jedoch sehr oft Gruppen, die sehr eng zusammen standen.“

Weder Flatterband noch Absperrbaken halfen, die Jugendlichen trafen sich trotzdem weiter. Ständig die Ordnungspolizei zur Kontrolle hinzuschicken sei auch nicht billig, sagte Bürgermeister Haus der "Bild". Im Gegensatz dazu sei der ausgekippte Rollsplit eine kostengünstige Maßnahme. Lediglich einen Vormittag lang hätten zwei Betriebshofs-Mitarbeiter den Splitt verteilt.

Der Bürgermeister zur Deutschen Presse-Agentur: "Hätten die Leute sich an die Regeln gehalten, wäre dies nicht nötig gewesen."

Im Netz sind die Reaktionen überwiegend ablehnend. "Man könnte auch einfach gleich die Haustüren verbarrikadieren", schreibt ein Twitter-User. Eine andere Nutzerin berichtet, sie komme aus dem Nachbarort – und dort sei der Skatepark jetzt doppelt so voll.

Möglicherweise wird Dieburg den Rollsplit bald wieder wegräumen. Seit Samstag liege die Inzidenz im Kreis Darmstadt-Dieburg unter 100, berichtet Bürgermeister Haus. Bleibe dies so, dann könne der Split am kommenden Montag wieder abtransportiert werden – und für den Wegebau weiter benutzt werden.

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