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Krankenkassendaten: Weniger Krebsvorsorge in der Pandemie

Frankfurt am Main  

Krankenkassendaten: Weniger Krebsvorsorge in der Pandemie

12.05.2021, 12:13 Uhr | dpa

Krankenkassendaten: Weniger Krebsvorsorge in der Pandemie. Krebsvorsorge

Eine Medizinische Tastuntersucherin (MTU) untersucht die Brust einer Patientin. Foto: Caroline Seidel/dpa/Illustration (Quelle: dpa)

Wegen der Corona-Pandemie haben deutlich weniger Menschen in Hessen eine Krebsvorsorge in Anspruch genommen. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit Hessen am Mittwoch berichtete, wurden von Januar bis September 2020 im Vergleich zum Vorjahr 18 Prozent weniger Screenings bei ihren Versicherten in hessischen Arztpraxen durchgeführt. Dabei sank die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen von rund 171 000 auf weniger als 141 000, wie eine DAK-Sonderanalyse von ambulanten Abrechnungsdaten zeigt.

Bei Hautkrebs-Untersuchungen war der Rückgang mit 29 Prozent besonders stark. Auch Mammografie-Screenings sanken um 21 Prozent. "Der Rückgang bei der Krebsvorsorge ist besorgniserregend", sagte Sötkin Geitner, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Hessen. "Ärztliche Behandlungen aus Angst vor Ansteckungen zu vermeiden, birgt hohe Gesundheitsrisiken. Krebserkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland - die frühzeitige Erkennung rettet Leben."

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