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Eintracht glaubt an Chance auf Erreichen der Königsklasse

Frankfurt am Main  

Eintracht glaubt an Chance auf Erreichen der Königsklasse

13.05.2021, 13:41 Uhr | dpa

Eintracht glaubt an Chance auf Erreichen der Königsklasse. Adi Hütter

Frankfurts Trainer Adolf "Adi" Hütter spricht mit der Mannschaft. Foto: Thomas Frey/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Trümpfe im Kampf um die Champions League hat Eintracht Frankfurt aus der Hand gegeben, die Hoffnung auf das erstmalige Erreichen der Königsklasse lebt aber weiter. "Wir glauben alle daran, dieses Ziel noch erreichen zu können, auch wenn wir es nicht mehr in der eigenen Hand haben", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter am Donnerstag.

Zwei Spieltage vor Saisonschluss in der Fußball-Bundesliga belegen die Hessen mit 57 Punkten den fünften Tabellenplatz hinter den Rivalen Borussia Dortmund (58) und VfL Wolfsburg (60). Um sich die Chance zu erhalten, dürfen die Hessen im Auswärtsspiel beim Absteiger FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) keine Schwäche zeigen. "Wir haben nur eine Aufgabe - gewinnen", betonte Hütter.

Die jüngsten Rückschläge - aus den vergangenen vier Spielen holten die Frankfurter nur vier Punkte - hat der Österreicher abgehakt. Es gehe nicht mehr darum, was gewesen sei, sondern nur noch um das, was komme. "Wir müssen uns in den letzten zwei Spielen so zusammenreißen, dass wir beide gewinnen. Ob wir dann Vierter oder Fünfter werden, wird man sehen", sagte Hütter und versicherte: "Die Jungs wollen zeigen, dass sie alles dafür tun, in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen."

Beim abgeschlagenen Tabellenletzten sind die Hessen klarer Favorit. Nur zwei Spiele hat Schalke in dieser Saison siegreich gestalten können. Dennoch warnte Hütter davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir müssen das Spiel von der ersten Sekunde an in die Hand nehmen", forderte der 51-Jährige.

Personell sieht es ganz gut aus. Zwar sind Sebastian Rode, Makoto Hasebe und André Silva leicht angeschlagen. Ernsthafte Sorgen macht sich Hütter aber nicht. Zumal er viele Alternativen hat. Einblick in seine personelle und taktischen Ideen gewährte er aber wie immer nicht.

Den Fokus will er ohnehin mehr auf die mentale Vorbereitung legen. Seit Mittwoch befindet sich der gesamte Eintracht-Tross im Frankfurter Nobelhotel Villa Kennedy in der von der Deutschen Fußball Liga vorgeschriebenen Quarantäne. "Da können wir noch einmal enger zusammenrücken und viel reden", sagte Hütter. Er will in den verbleibenden Stunden viele Einzelgespräche führen.

Mit Mittelfeldspieler Amin Younes, der zuletzt meistens nur noch zweite Wahl war, hat er dies bereits getan. "Wir haben lange gesprochen", berichtete Hütter und beteuerte: "Das Verhältnis zwischen uns ist absolut in Ordnung."

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