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Kirchentagspräsident Sternberg weist Kritik zurück

Frankfurt am Main  

Kirchentagspräsident Sternberg weist Kritik zurück

16.05.2021, 13:49 Uhr | dpa

Kirchentagspräsident Sternberg weist Kritik zurück. Thomas Sternberg

Thomas Sternberg, Präsident des Ökumenischen Kirchentags. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/aktuell (Quelle: dpa)

Der Präsident des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt, Thomas Sternberg, hat Kritik von Kardinal Gerhard Ludwig Müller an Gottesdiensten mit gegenseitiger Abendmahlseinladung zurückgewiesen. "Wir leben eine Ökumene der Gastfreundschaft", sagte Sternberg am Sonntag bei der Abschlusspressekonferenz des Kirchentags. "Mich hat das Ganze sehr, sehr tief berührt."

In vier Präsenzgottesdiensten waren am Samstagabend in Frankfurt Katholiken eingeladen worden, am evangelischen Abendmahl teilzunehmen, während Protestanten umgekehrt die katholische Eucharistie mitfeiern konnten. Müller, ehemals Präfekt der römischen Glaubenskongregation, bezeichnete dies als Provokation. "Wer sich im Widerspruch zur katholischen Lehre und ihrer verbindlichen Auslegung durch das römische Lehramt verhält, ist nicht mehr katholisch", teilte Müller der Deutschen Presse-Agentur mit.

Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sagte dazu, die in Frankfurt praktizierte gegenseitige Einladung sei Realität in zahllosen deutschen Gemeinden. Es sei somit nur ehrlich, wenn man dies nun erstmals auch bei einem Kirchentag öffentlich so gehandhabt habe. "Das ist ein ökumenischer Fortschritt", sagte er. "Ich fühlte mich zuhause."

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