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Frankfurter Flughafen: 65 Luxusuhren unterm Hemd versteckt – 400.000 Euro

80.000 Euro Steuerschaden  

Zoll verhindert "kreativen" Schmuggel am Frankfurter Flughafen

20.05.2021, 11:24 Uhr | AFP, t-online, dpa

Frankfurter Flughafen: 65 Luxusuhren unterm Hemd versteckt – 400.000 Euro . Am Frankfurter Flughafen enttarnte der Zoll einen Reisenden: Auf "kreative" Weise versuchte er sich am Schmuggel von Luxusuhren. (Quelle: Hauptzollamt FFM)

Am Frankfurter Flughafen enttarnte der Zoll einen Reisenden: Auf "kreative" Weise versuchte er sich am Schmuggel von Luxusuhren. (Quelle: Hauptzollamt FFM)

Am Frankfurter Flughafen hat der Zoll einen Reisenden enttarnt, der sich auf kreative Weise am Schmuggel versuchte. Bei der Kontrolle des Mannes konnten die Beamten Ware im Wert von 400.000 Euro sicherstellen.

Bei der Gepäckkontrolle eines Flugs aus der Schweiz hat der Zoll einen 37-Jährigen befragt, der angab, keine besondere Ware dabei zu haben. Kurz vor der anstehenden Körperkontrolle gestand er schließlich doch noch seinen Schmuggel.

Er räumte ein, 65 Luxusuhren dabeizuhaben, die er dem Hauptzollamt zufolge offenbar weiter nach Italien überführen wollte. Um der Gepäckkontrolle zu entgehen, hatte er die Schmuggelware in einer Weste verstaut, die er unter seinem Hemd trug.

65 Herrenarmbanduhren stellte der Zoll sicher: Der Reisende versteckte dieser in einer mutmaßlich selbstgenähten Weste. (Quelle: Hauptzollamt FFM)65 Herrenarmbanduhren stellte der Zoll sicher: Der Reisende versteckte dieser in einer mutmaßlich selbstgenähten Weste. (Quelle: Hauptzollamt FFM)

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, zufolge könnte noch mehr hinter der Weste stecken: "Schmuggler sind immer wieder kreativ und lassen sich interessante Verstecke einfallen. Im vorliegenden Fall könnte man vermuten, dass die Weste extra für diesen Zweck genäht wurde".

Der Fund machten die Fahnder bereits im April. Das Hauptzollamt verzögerte die Mitteilung wohl aus ermittlungstechnischen Gründen.

Allein im Jahr 2020 hat das Hauptzollamt Frankfurt am Main laut eigenen Angaben einen Steuerschaden von rund 1,2 Millionen Euro verhindern können. Einen bedeutenden Teil mache dabei der Reiseverkehr aus, insbesondere durch die Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende.

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