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Frankfurt: Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner

Klein und so gefährlich  

Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner

20.05.2021, 14:07 Uhr | dpa

Frankfurt: Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner. Nest des Eichenprozessionsspinners (Archivbild): Die Raupen sollen nicht berührt werden. Sie können Allergien auslösen. (Quelle: imago images/Christian Ohde)

Nest des Eichenprozessionsspinners (Archivbild): Die Raupen sollen nicht berührt werden. Sie können Allergien auslösen. (Quelle: Christian Ohde/imago images)

Frankfurt hat mit der Bekämpfung von Raupen begonnen, die den Menschen gesundheitlich schädigen können. Ein biologisches Mittel, das die Weiterentwicklung der Nester stoppen soll, wurde bereits versprüht. 

Um den Raupen des Eichenprozessionsspinners den Garaus zu machen, lässt Frankfurt fast 220 Hektar Stadtwald besprühen. Die Aktion begann nach Angaben der Kommune am Donnerstag in der Nähe des Eintracht-Stadions. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber. Er überfliege die Bäume und verteile ein biologisches Mittel auf den Kronen. Dies soll verhindern, dass sich die Raupen in den Nestern weiterentwickeln.

Ein Hubschrauber startet zu einem Einsatz zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (Archivbild): Ein biologisches Mittel wird aus der Luft versprüht. (Quelle: dpa/Arne Dedert)Ein Hubschrauber startet zu einem Einsatz zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (Archivbild): Ein biologisches Mittel wird aus der Luft versprüht.

In den kommenden Tagen sollen auch rund 6.700 Eichen an Straßen, auf Friedhöfen und Spielplätzen sowie Schulhöfen und an Kindertagesstätten behandelt werden. Für die Bekämpfung des Insekts gebe Frankfurt in diesem Jahr rund 160.000 Euro aus.

Die grauen Raupen verfügen über feine Brennhaare. Diese können bei Kontakt Hautausschlag und Atemprobleme auslösen. Die Tiere schlüpfen zwischen April und Mai. Sie bilden dann große Nester in den Eichen. In Prozessionen wandern sie gemeinsam zum Fressen in die Baumkronen. In Frankfurt seien die wärmeliebenden Tiere seit langem ein Problem, teilte das Grünflächenamt mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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