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Frankfurt: Polizei-Bienen ziehen auf Präsidium ein

150.000 Tiere  

Frankurter Polizeibienen ziehen auf Präsidium ein

17.07.2021, 12:37 Uhr | t-online

Frankfurt: Polizei-Bienen ziehen auf Präsidium ein. Drei Bienenkörbe stehen auf dem Dach des Polizeipräsidiums: Einmal in der Woche kümmert sich Polizeihauptkommissar Marco Weinthäter um die Bienen. (Quelle: Polizei Frankfurt)

Drei Bienenkörbe stehen auf dem Dach des Polizeipräsidiums: Einmal in der Woche kümmert sich Polizeihauptkommissar Marco Weinthäter um die Bienen. (Quelle: Polizei Frankfurt)

Die Streife der etwas anderen Art: In Frankfurt teilen sich die Beamten der Polizei ihr Revier mit Tausenden gestreiften Lebewesen. Auf dem Dach der Polizeiwache kümmert sich ein Polizist um 150.000 Bienen.

Auf dem Polizeirevier an der Adickesallee in Frankfurt sind über den Köpfen der Beamten 150.000 Bienen eingezogen. Ein Polizist und Hobbyimker kümmert sich um die gestreiften Tiere, die mit Blick auf die Frankfurter Skyline Nektar und Pollen sammeln.

Polizeihauptkommissar Marco Weinthäter hat sich über den Standort reichlich Gedanken gemacht: Obwohl man es in der Großstadt nicht erwartet, hält das Gebiet einiges an Natur für die Bienen bereit. Sie suchen ihr Futter in einem Radius von bis zu drei Kilometern, vom Dach des Präsidiums erreichen sie so mühelos Frankfurter Parkanlagen und Schrebergärten im Umkreis.

Die neuen "Mitarbeiterinnen", wie Weinthäter die Tiere nennt, sind nicht seine einzigen. Zusammen mit einem Freund besitzt er 20 Bienenvölker. Für das Aufstellen der Körbe auf dem Dach in Frankfurt musste der 48-Jährige allerdings zuvor einige Genehmigungen einholen.

Für das Imkern auf dem Dach gelten neben tierschutzrechtlichen Vorgaben auch besondere Bau- und Arbeitsschutzvorschriften, erklärt er. "Meine Mädels sind jedenfalls gut in Frankfurt angekommen und fühlen sich schon richtig wohl", sagt der Hauptkommissar. Mindestens einmal in der Woche guckt er nach Dienstschluss nach den Bienen.

Wie viel Honig die Bienen produzieren, ist noch nicht klar. Für den Imker Weinthäter ist allerdings jetzt schon klar: "Das wird ein interessanter Honig." Der Honig soll zunächst für das Kollegium erhältlich sein, der Gewinn soll dann an Naturschutzprojekte gehen.

Verwendete Quellen:

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