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Pflastersteine auf spielende Kinder: Freispruch

Frankfurt am Main  

Pflastersteine auf spielende Kinder: Freispruch

29.07.2021, 16:29 Uhr | dpa

Pflastersteine auf spielende Kinder: Freispruch. Justitia

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mit einem Freispruch der 79 Jahre alten Angeklagten ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Frankfurt der Prozess um Steinwürfe auf spielende Kinder in einer Horteinrichtung in Frankfurt-Eschersheim zu Ende gegangen. Nach Überzeugung des Gerichts konnte es der Nachbarin nicht nachgewiesen werden, dass sie im Oktober 2019 die beiden Pflastersteine von ihrem Balkon aus auf ein Vordach der Einrichtung geworfen hatte, unter dem drei Kinder spielten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Aktenzeichen 4680 Js 202513/20)

Die Frau hatte den Vorwurf der versuchten gefährlichen Körperverletztung vor Gericht entschieden bestritten. Auch hatte keiner der Zeugen die Steinwürfe direkt beobachtet. Laut Urteil sprach aber besonders die hundertprozentige Schwerbehinderung gegen die Täterschaft der Rentnerin. Die schweren Pflastersteine waren zwischen 10 und 15 Meter weit geschleudert worden. Alle Kinder blieben dabei unverletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Monate Bewährungsstrafe gegen die Angeklagte beantragt.

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