Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Marc, Klee, Ernst: Städel erhält über 90 Werke aus Nachlass

Frankfurt am Main  

Marc, Klee, Ernst: Städel erhält über 90 Werke aus Nachlass

22.10.2021, 11:16 Uhr | dpa

Marc, Klee, Ernst: Städel erhält über 90 Werke aus Nachlass. Städel Museum Frankfurt

Das Städel Museum. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Aus einem Nachlass hat das Frankfurter Städel Museum mehr als 90 Gemälde und Arbeiten auf Papier erhalten - darunter Werke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Otto Dix, Max Ernst und Gustav Klimt, wie das Museum am Freitag mitteilte. Es handele sich um eines der bedeutendsten Vermächtnisse der vergangenen Jahrzehnte. Die Werke wurden dem Städel von der 2019 verstorbenen Frankfurter Fotografin, Psychologin und Mäzenin Ulrike Crespo hinterlassen. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) darüber berichtet, die den Nachlass auf eine klar zweistellige Millionenhöhe schätzte.

Die Werke zählen zur Klassischen Moderne und internationalen Nachkriegskunst. Sie ergänzten die Bestände auf das Schönste, erklärte Städel-Direktor Philipp Demandt. "Das Städel Museum ist Ulrike Crespo zu größtem Dank verpflichtet", erklärte Demandt. Die Werke schlössen auch Lücken. Etwa jene, die 1937 durch die Beschlagnahme von Kunstwerken durch die Nationalsozialisten als angeblich "Entartete Kunst" entstanden seien.

Insgesamt 44 Arbeiten aus dem Vermächtnis werden in der Sonderausstellung "Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum" ab 24. November 2021 gezeigt, zusammen mit Werken aus der Sammlung des Städel. In der weitgehend chronologisch gegliederten Schau soll sichtbar werden, wie sich Bestand und Nachlass gegenseitig ergänzen. Auch ein filmisches Porträt über Crespo wird zu sehen sein. Die Ausstellung dauert bis zum 6. März.

Die dem Städel vermachten Werke waren Teil der weit umfangreicheren Sammlung von Karl Ströher, Ulrike Crespos Großvater, wie das Museum mitteilte. Dieser habe nach dem Zweiten Weltkrieg Werke der Klassischen Moderne und der unmittelbaren Zeitgenossenschaft erworben, vom Expressionismus bis zur US-amerikanischen Pop-Art.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: