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Gaststätten reagieren auf Nachfrage nach veganen Gerichten

Frankfurt am Main  

Gaststätten reagieren auf Nachfrage nach veganen Gerichten

28.10.2021, 06:27 Uhr | dpa

Gaststätten reagieren auf Nachfrage nach veganen Gerichten. Veganes Frankfurter Schnitzel

Ein veganes "Frankfurter Schnitzel" mit veganer "Grüner Soße" liegt auf dem Teller. Foto: Andreas Arnold/dpa (Quelle: dpa)

Zwischen Rippchen, Leberknödelsuppe und Schlachtplatte finden sich auch in traditionellen Gaststätten zunehmend vegane Angebote - also Speisen, die ganz ohne Fleisch, Milch und Eier auskommen. Die Nachfrage steige, sagt die Sprecherin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Stefanie Heckel. Auch bei Gala- oder Dinnerveranstaltungen komme die Pflanzenkost als Alternative zu Fisch oder Fleisch auf den Tisch. Der Markt wachse, allerdings auf niedrigem Niveau. Mainstream seien die Produkte noch nicht.

Im Frankfurter Apfelwein-Viertel müssen sich vegan lebende Menschen nicht mehr mit Salat begnügen. So gibt es etwa im "Eichkatzerl" ein knusprig paniertes Soja-Schnitzel mit speziell zubereiteter Grüner Soße und Bratkartoffeln. Die Nachfrage steige, etwa ein Viertel aller bestellter Schnitzel sei inzwischen vegan, sagt Junior-Chef Robin Böhm. Auch in anderen Frankfurter Apfelweinlokalen gibt es neben Rinderzunge und Fleischwurst inzwischen vereinzelt Veganes.

Das Restaurant "Lafleur" im Palmengarten mit Zwei-Sterne-Koch Andreas Krolik bietet bereits seit 2014 auch ein veganes Menü mit sechs Gängen an - als Alternative auf Augenhöhe, wie Geschäftsführer Robert Mangold sagt. Die Nachfrage steige. An manchen Sommer-Wochenenden entschieden sich bis zu 45 Prozent der Gäste dafür.

Am Weltvegantag am 1. November weisen Organisationen und Initiativen weltweit mit Aktionen auf die Vorteile und Gründe rein pflanzlicher Ernährung hin, wie Vermeidung von Tierleid und Klimaschutz. Laut dem Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums 2021 bezeichnen sich zehn Prozent der Bundesbürger als vegetarisch und zwei Prozent als vegan. Die Anteile hätten sich im Vorjahresvergleich verdoppelt.

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