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Juden von Flug ausgeschlossen – Lufthansa-Chef gelobt AufklĂ€rung

Von dpa
Aktualisiert am 11.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Lufthansa-Flieger in Frankfurt (Symbolbild): Nur einzelne Personen hatten offenbar keine Maske getragen.
Ein Lufthansa-Flieger in Frankfurt (Symbolbild): Nur einzelne Personen hatten offenbar keine Maske getragen. (Quelle: Kevin Hackert/imago-images-bilder)
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Nach großer Kritik kĂŒndigt Lufthansa-Chef Carsten Spohr lĂŒckenlose AufklĂ€rung an: JĂŒdischen Passagieren war in Frankfurt am Main der Flug verwehrt worden – offenbar unrechtmĂ€ĂŸig.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa, hat sich am Mittwoch gegenĂŒber einem Vertreter der JĂŒdischen Gemeinde in Berlin entschuldigt. Das teilte die Lufthansa am Abend in Frankfurt am Main mit.

In einer internen Mitarbeiterveranstaltung habe Spohr zu den VorfĂ€llen am Frankfurter Flughafen am Mittwoch zudem gesagt: "Antisemitismus hat bei Lufthansa keinen Platz. Das Vorgehen am vergangenen Mittwoch hĂ€tte so nicht passieren dĂŒrfen und muss jetzt lĂŒckenlos aufgeklĂ€rt werden."

Die Lufthansa hatte sich bereits am Dienstag in einem schriftlichen Statement dafĂŒr entschuldigt, dass sie in der vergangenen Woche einer Gruppe orthodoxer Juden den Weiterflug von Frankfurt nach Budapest verweigert hatte. "Lufthansa entschuldigt sich ausdrĂŒcklich bei den GĂ€sten", hieß es in einem Tweet der Fluggesellschaft.

Frankfurt am Main: Nur einzelne Personen hatten offenbar Maske verweigert

Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker hatte die Unternehmensspitze aufgefordert, Stellung zu beziehen. Der Vorfall hatte sich am vergangenen Mittwoch (4. Mai) in Frankfurt am Main ereignet.

Vorangegangen sei die mehrfache Weigerung einiger FluggÀste auf dem Flug von New York nach Frankfurt, auch nach Aufforderung der Crew, Masken zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu tragen, hatte die Lufthansa erklÀrt.

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Sie bedauerte, "dass der grĂ¶ĂŸeren Gruppe die Weiterreise nicht ermöglicht wurde, anstatt diese Entscheidung auf einzelne Personen zu beschrĂ€nken".

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