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  • Frankfurt am Main: Blamabler und unverschĂ€mter Auftritt von OB Peter Feldmann


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Ein blamabler und unverschÀmter Auftritt

Ein Kommentar von Stefan Simon

20.05.2022Lesedauer: 2 Min.
OB Peter Feldmann (in der Mitte mit Schal) auf dem Balkon des Römer mit der Mannschaft: Er sorgte mal wieder fĂŒr einen peinlichen Auftritt.
OB Peter Feldmann (in der Mitte mit Schal) auf dem Balkon des Römer mit der Mannschaft: Er sorgte mal wieder fĂŒr einen peinlichen Auftritt. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)
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Frankfurts OberbĂŒrgermeister Peter Feldmann sorgt mal wieder fĂŒr einen blamablen Auftritt. Bei der Feier der Eintracht am Römer klaut er erst KapitĂ€n Sebastian Rode den Pokal, dann spricht er auch noch sĂ€mtliche Namen der Spieler falsch aus. Peinlich.

Dieser Auftritt von OB Peter Feldmann war peinlich und unverschĂ€mt. Als die Mannschaft von Eintracht Frankfurt auf dem Römerberg mit Tausenden Fans wie im Rausch feiert, tritt Feldmann ans Mikrofon und blamiert sich vor Zehntausenden. Erst hĂ€lt er eine ungelenke Rede, die niemanden interessiert – außer ihn selbst, dann spricht er die Namen der Eintracht-Kicker falsch aus. "Makuto Hasabee". Wie bitte? Selbst als nicht bekennender AnhĂ€nger der AdlertrĂ€ger kennt man den Namen des Spielers: Makoto Hasebe, also bitte, Herr Feldmann.

Doch wer denkt, das war es schon an Peinlichkeiten, der irrt. Als KapitĂ€n Sebastian Rode mit Trainer Oliver Glasner und Feldmann durch den Kaisersaal zum Balkon lĂ€uft, schnappt sich der OB den Pokal und entreißt ihn dem verdutzt dreinschauenden Rode. "Ehm, Tschuldigung, aber das ist mein Pokal", sagt er zu Rode. Okay, hat er wahrscheinlich nicht gesagt, aber die Bilder bleiben und der Spott in den sozialen Medien sowieso, so wie auf Twitter: "Wenn du nach 42 Jahren den Europapokal gewinnst und dann kommt ein alter weißer Mann und klaut ihn dir einfach". Volltreffer!

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Die Selbstdarstellung von Feldmann kommt bei den Fans nicht gut an

Feldmann verliert an diesem Abend jegliches Augenmaß. WĂ€hrend sich die Spieler von den Fans feiern lassen, nutzt er das Bad in der Menge und stellt sich zwischen die Spieler, als hĂ€tte er selbst in Sevilla auf dem Rasen gestanden. Feldmann weiß, diese Bilder gehen um die Welt, doch die Selbstdarstellung kommt bei den Fans und vielen anderen nicht gut an.

Denn Feldmann steht wegen Korruptionsverdachts im Zuge der AffĂ€re um BetrugsvorwĂŒrfe und ĂŒberhöhte GehĂ€lter bei der Arbeiterwohlfahrt heftig in der Kritik. Nicht wenige fordern seinen RĂŒcktritt. Und obwohl er bei öffentlichen Auftritten "Augenmaß walten" lassen wollte, tut der OB genau das Gegenteil.

Als wĂ€re sein ungelenkes Auftreten bei der Siegesfeier der Eintracht und das Nichteinhalten seines Versprechens nicht schon unverschĂ€mt genug, setzte Feldmann noch einen drauf. Er soll stĂ€dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Anweisung gegeben haben, außer ihn niemanden sonst auf den Balkon des Römer zu lassen. Selbst BĂŒrgermeisterin Nargess Eskandari-GrĂŒnberg und Sportdezernent Mike Josef durften nicht mitfeiern, heißt es aus Römerkreisen. VerstĂ¶ĂŸe dagegen hĂ€tten sonst dienstrechtliche Konsequenzen. Autsch, Herr Feldmann.

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