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Hagen: Flixbus-Halt könnte wegfallen

Streit um Steuersenkungen  

Flixbus-Halt in Hagen könnte wegfallen

14.11.2019, 12:51 Uhr | dpa, t-online

Hagen: Flixbus-Halt könnte wegfallen. Ein Bus des Fernreiseunternehmens Flixbus. (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch/Archivfoto)

Ein Bus des Fernreiseunternehmens Flixbus: Der Halt in Hagen könnte wegfallen. (Quelle: Gottfried Czepluch/Archivfoto/imago images)

Wegen der angekündigten Mehrwertsteuersenkung auf Ticktes im Schienenverkehr hat Flixbus angekündigt, Klage einreichen zu wollen. Außerdem müsse man überprüfen, ob bestimmte Ziele überhaupt noch angefahren werden könnten. Auch der Halt in Hagen ist bedroht.

In Hagen könnte bald kein Flixbus mehr halten. Denn das Fernbus-Unternehmen sieht sich von den Klimaplänen der Bundesregierung benachteiligt und hat eine Klage beim Bundesverfassungsgericht angekündigt. Hintergrund ist eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf sieben Prozent auf Schienenverkehr-Tickets. Sollte diese eintreffen, müsse man über Streckenstreichungen nachdenken. Wie die "Westfalenpost" berichtet, könnte auch der Halt in Hagen betroffen sein.

Zudem erwäge das Münchner Unternehmen eine Beschwerde bei der EU-Kommission, wie Mitgründer André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir sind davon überzeugt, dass eine einseitige Mehrwertsteuersenkung für die Bahn, also ohne den umweltfreundlicheren Fernbus zu berücksichtigen, rechtlich nicht erlaubt ist", sagte Schwämmlein.

Sollte die Bahn ihre Preise senken, müsse auch Flixbus sich preislich nach unten bewegen. "Und das bedeutet, dass ich mein Netz eindampfen muss, denn meine Kosten bleiben ja gleich", sagte Schwämmlein. Rund 30 Prozent des Fernbusnetzes müssten dann eingeschränkt werden, hatte Flixbus schon in den Wochen davor wiederholt angedroht. "Das heißt, dass auf stärker befahrenen Strecken Takte reduziert werden."


Dort, wo Flixbus nur ein, zwei Mal am Tag unterwegs sei, müssten Strecken ganz gestrichen werden. Diese Maßnahmen würden aber erst im Sommer kommenden Jahres oder sogar erst des Folgejahres anstehen, betonte Schwämmlein.

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