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Hagen: Ehemeliger VW-Zulieferer Prevent erlangt Teilerfolg

Tochterfirma in Hagen  

Ehemaliger VW-Zulieferer Prevent erlangt Teilerfolg

05.02.2020, 14:33 Uhr | dpa

Hagen: Ehemeliger VW-Zulieferer Prevent erlangt Teilerfolg. Logo des Autozulieferers Prevent, der mit der Firma TWB einen Sitz in Hagen hat: Im Rechtsstreit mit VW gab es nun ein Gerichtsurteil. (Quelle: imago images/regio24)

Logo des Autozulieferers Prevent, der mit der Firma TWB einen Sitz in Hagen hat: Im Rechtsstreit mit VW gab es nun ein Gerichtsurteil. (Quelle: regio24/imago images)

In der Dauerfehde mit Volkswagen hat dessen Ex-Lieferant Prevent, der auch einen Sitz in Hagen hat, vor Gericht einen Teilerfolg erstritten. Aber auch VW konnte in einem entscheidenden Punkt gewinnen. 

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am Mittwoch in einem Rechtsstreit zwischen Volkswagen und einem Zulieferer aus Hagen entschieden. Demnach erlangten beide Seiten einen für sich wichtigen Erfolg. Das Gericht entschied, dass zwar die außerordentliche Kündigung eines millionenschweren Liefervertrags für die Prevent-Tochter TWB aus Hagen durch VW 2018 rechtens war. Bei der VW-Tochter Audi sprach der Senat Prevent jedoch einen Schadensersatzanspruch dem Grunde nach zu.

Hintergrund waren Forderungen nach höheren Preisen, die die Unternehmensgruppe mit bosnischen Wurzeln nach Auffassung von VW mit der Androhung eines Lieferstopps durchzusetzen wollte.

Hintergrund des Streits

Daraufhin kappte Volkswagen die Lieferbeziehung. Während das Gericht für VW keine Schadensersatzpflicht feststellte, sahen die Richter dies bei der Tochter Audi sehr wohl. Der Unterschied liegt in einer juristischen Feinheit, da VW auch außerordentlich kündigte, während Audi nur eine ordentliche Kündigung aussprach.

Prevent muss sich nun mit Audi in Verbindung setzen, um die Höhe des Schadens zu belegen, der durch die Nichtabnahme von Sitzteilen eingetreten ist. Darüber muss in einem separaten Verfahren entschieden werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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