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Hagen: Diesel-Grenzwerte wurden 2019 überschritten

Luftverschmutzung in NRW  

Diesel-Grenzwerte in Hagen überschritten

11.02.2020, 13:20 Uhr | dpa

Hagen: Diesel-Grenzwerte wurden 2019 überschritten. Berufsverkehr am Abend: In Nordrhein-Westfalen, so auch in Hagen, wurden im letzten Jahr die Grenzwerte für Diesel-Abgase oft überschritten (Symbolfoto). (Quelle: imago images/Czepluch)

Berufsverkehr am Abend: In Nordrhein-Westfalen, so auch in Hagen, wurden im letzten Jahr die Grenzwerte für Diesel-Abgase oft überschritten (Symbolfoto). (Quelle: Czepluch/imago images)

Die Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase war im letzten Jahr in einigen NRW-Städten höher als erlaubt. So auch in Hagen. Aber es gibt auch eine gute Nachricht.

In Hagen und anderen Städten in Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2019 die Grenzwerte für Diesel-Abgase überschritten worden. Das geht aus ersten Daten des Umweltbundesamtes für 2019 hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden.

Der Stickstoffdioxid-Grenzwert wurde demnach 2019 in Hagen und in den Städten Düsseldorf, Dortmund, Köln, Oberhausen, Wuppertal und Gelsenkirchen überschritten. In Leverkusen sank er dagegen unter die Schwelle von 40 Mikrogramm.

Zu hohe NO2-Werte sind der Grund für Fahrverbote für ältere Diesel, denn Dieselautos sind in Städten für einen großen Teil der Belastung verantwortlich. Darüber verhandelt am Dienstag auch das Land NRW mit der Deutschen Umwelthilfe, um eine Schlichtung im Streit um die drohenden Fahrverbote in Hagen und Wuppertal zu erzielen.

Luftqualität hat sich laut Umweltministerin "verbessert"

Insgesamt sind die Messwerte für gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid (NO2) aber gesunken. Danach liegen 7 der 19 deutschen Städte mit Grenzwertüberschreitungen in NRW. Bislang wurden allerdings nur Stationen mit automatischer Messtechnik ausgewertet. Für 17 weitere NRW-Städte, in denen 2018 der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten worden war, sollen die Laborauswertungen erst im Mai vorliegen.

"Die Luftqualität in 2019 hat sich verbessert", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei der Vorstellung der Bundeszahlen in Berlin. Gründe für den Rückgang sind den Experten zufolge unter anderem Tempolimits, Fahrverbote oder umweltfreundlichere Busse, aber auch Updates der Software für die Abgasreinigung, der Austausch älterer Autos durch neuere und das Wetter. Beim Feinstaub gab es 2019 erstmals keine Überschreitungen des derzeit geltenden Grenzwertes.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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