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Einheimische leiden wegen überfüllten Bussen auf Sylt

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Linienbus auf Sylt (Archivbild): Durch das 9-Euro-Ticket kommen auch Busse auf der Insel an ihre Grenzen.
Linienbus auf Sylt (Archivbild): Durch das 9-Euro-Ticket kommen auch die Busse auf der Insel an ihre Grenzen. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Als wäre der Ansturm auf Sylt durch das 9-Euro-Ticket nicht schon Problem genug: Auch im Nahverkehr auf der Nordseeinsel selbst haben die Menschen zu kämpfen.

Überfüllte Busse, genervte Fahrgäste: Die Bilanz seit Einführung des 9-Euro-Tickets auf Sylt ist eindeutig. Etwa 20 bis 30 Prozent mehr Fahrgäste verzeichnen die Sylter Verkehrsgesellschaft (SVG) in den Bussen. Das berichtet "shz.de" unter Berufung auf Sven Paulsen, Geschäftsführer der SVG. Ärger ist dadurch vorprogrammiert.

Einige Strecken sollen demnach so überfüllt sein, dass Fahrgäste an Haltestellen zurückgelassen werden müssen. Nicht nur Urlauber sind verärgert, auch die Einwohner der Nordseeinsel. Sie kommen dadurch häufig zu spät zum Unterricht oder der Arbeit. Deshalb will die SVG nun ihren Fahrplan ausweiten. In der Vergangenheit hatte bereits Nikolas Häckel, Bürgermeister der Gemeinde Sylt, seinem Ärger über das Nahverkehrs-Ticket Luft gemacht.

Mehr Busse sollen für Entlastung auf Sylt sorgen

"Eine Angebotsverdichtung während der Hauptsaison ist dringend erforderlich", sagte Paulsen zu "shz.de". Man stehe bereits seit Längerem mit den Kommunen, dem Kreis Nordfriesland sowie dem Land im Austausch. "Bisher zeichnet sich jedoch noch keine Lösung für die Zusatzkosten ab."

Aktuell fahren die Busse in Richtung List etwa im 30-Minuten-Takt, nach Hörnum durchschnittlich alle 15 bis 20 Minuten. Das Angebot soll um je eine Fahrt pro Stunde und Richtung ergänzt werden. Die Mehrkosten betragen nach Angaben der SVG 3.100 Euro täglich. Bis Ende August kämen so, inklusive sieben Prozent Mehrwehrsteuer, 305.164 Euro zusammen.

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Das Problem: Das Unternehmen kann wegen des 9-Euro-Tickets keine zusätzlichen Tickets verkaufen und auch der Bund zahle diese Zusatzkosten nicht. Deswegen erhofft sich die SVG finanzielle Unterstützung durch den Landschaftszweckverband (LZV) auf Sylt.

LZV sieht Handlungsbedarf im ÖPNV

"Der ÖPNV auf Sylt ist an der Kapazitätsgrenze und wir haben die Situation erreicht, in der Touristen, aber auch Schüler und Arbeitnehmer an den Haltestellen stehengelassen werden, weil die Busse überfüllt sind. Deswegen sehen wir Handlungsbedarf, zusätzliche Fahrten anzubieten", sagt Manfred Uekermann, Verbandsvorsteher des LZV, zu "shz.de".

Deshalb sei in einer Sitzung am Montag der Beschluss gefasst worden, die entsprechenden Haushaltsmittel vorbehaltlich der aktuellen Haushaltslage im Haushalt bereitzustellen. Außerdem beträgt die Unterstützung maximal 150.000 Euro.

Deshalb ist nun der Kreis Nordfriesland gefragt: Der Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs muss den Beschluss rechtlich prüfen, damit die Gelder fließen können.

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Von Jannis Große
Sylt

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