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Hamburg Airport: Verdi ruft Beschäftigte erneut zu Warnstreik auf


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Am Hamburg Airport wird wieder gestreikt

Von dpa
22.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Warnstreik am Hamburger Airport
Verdi-Mitglieder hängen am Flughafen Hamburg Airport Plakate auf, die einen Warnstreik ankündigen: Sie fordern eine bessere Bezahlung. (Quelle: Bodo Marks/dpa/dpa-bilder)
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Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte am Flughafen Hamburg erneut zu Streik aufgerufen. Auf Reisende soll dies aber keine großen Auswirkungen haben.

Beschäftigte einer Instandhaltungsfirma am Hamburger Flughafen wollen von Sonntagabend an für 48 Stunden in den Warnstreik gehen, um eine bessere Bezahlung durchzusetzen. Auf die Reisenden und die Starts und Landungen am Airport werde dies aber voraussichtlich keine Auswirkungen haben, sagte eine Sprecherin des Flughafens am Abend.

Die streikenden Beschäftigten gehören zur Real Estate Maintenance GmbH (RMH), die mit 180 Mitarbeitern unter anderem für die Instandhaltung der Technik bei der Gepäckbeförderung und den Startbahnen zuständig ist. Sie ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Airports.

Hamburg: Verdi fordert bessere Bezahlung

Die Gewerkschaft Verdi, die zu dem Warnstreik aufruft, fordert für die Beschäftigten 8,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten sowie Vorteilsregelungen für Verdi-Mitglieder. Die Arbeitgeber hätten bislang nur 5,8 Prozent sowie eine höhere Eingruppierung für übernommene Auszubildende angeboten, hieß es von Verdi.

Eine Flughafensprecherin sagte, die Beschäftigten der Firma seien bereits am ersten Tag der Hamburger Schulferien Anfang Juli im Warnstreik gewesen. Damals habe das keinerlei Auswirkungen auf den Betrieb und die Fluggäste gehabt.

Lars Stubbe, Gewerkschaftssekretär von Verdi in Hamburg sagte, nach der Liberalisierung der Flughäfen in den 90ern herrsche zwischen Alt- und Neubeschäftigten eine große Kluft, die mit der jetzigen Tarif-Forderung verringert werden solle. "Es kann nicht sein, dass der Flughafen in guten Zeiten zum positiven Ergebnis der Stadt beiträgt, die Beschäftigten aber in schlechten Zeiten keinen Ausgleich von Preissteigerungen kriegen sollen."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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