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Lufthansa-Streik könnte auch zu Ausfällen in Hamburg führen


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Auch in Hamburg könnten erneut Flüge ausfallen

Von dpa, EP

06.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Flugzeuge der Lufthansa stehen an einem Flughafen nebeneinander (Archivbild): Zahlreiche Flüge fallen in Hamburg aus.
Flugzeuge der Lufthansa stehen an einem Flughafen nebeneinander (Archivbild): Zahlreiche Flüge fallen in Hamburg aus. (Quelle: Peter Röther/imago images)
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Die Piloten der Lufthansa haben erneut einen Warnstreik angekündigt. Auch Fluggäste in Hamburg könnten davon betroffen sein.

In Hamburg müssen sich Passagiere am Flughafen am Mittwoch und Donnerstag erneut auf Ausfälle einstellen. Die Piloten der Lufthansa haben angekündigt, für zwei Tage ihre Arbeit niederzulegen, sollte es keine Einigung in den Tarifverhandlungen am Dienstag geben.

In Hamburg bedeutet das konkret: 41 Abflüge und 46 Ankünfte in Hamburg könnten insgesamt am Mittwoch und Donnerstag ausfallen. Betroffen von den Ausfällen sind die Strecken zwischen Hamburg und München sowie von und nach Frankfurt am Main.

Lufthansa bittet Kunden um Geduld

Die Lufthansa hatte bereits für den vergangenen Freitag den kompletten Betrieb der Lufthansa-Kerngesellschaft gestrichen, nachdem die Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder zur ersten Streikwelle aufgerufen hatte. Rund 800 Flüge mit 130.000 betroffenen Passagieren waren ausgefallen. In Hamburg fielen etwas mehr als 40 Ankünfte und Abflüge aus.

Auf seiner Webseite informierte der Flughafen Reisende über ihre Möglichkeiten im Falle eines Flugausfalles. "Derzeit verzeichnen wir in unseren Lufthansa-Service-Centern eine hohe Anzahl von Kundenkontakten. Für die dadurch entstehenden längeren Wartezeiten entschuldigen wir uns. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, Ihre Anfragen so schnell wie möglich zu bearbeiten", entschuldigte sich auch die Airline für die Unannehmlichkeiten. Außerdem teilte sie mit, dass an den Flughafenstationen keine Bearbeitung von Ticketrückerstattungen möglich sei.

Lufthansa: Piloten fliegen lieber, als zu streiken

Für die erneute Streikdrohung fehle jedes Verständnis, erklärte Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann laut einer Mitteilung. "Der Weg der Eskalation ist auch deshalb falsch, weil wir wissen, dass auch unsere Pilotinnen und Piloten viel lieber fliegen als streiken." Man werde trotzdem alles daran setzen, auch unter Zeitdruck mit einem verbesserten Angebot zum Erfolg zu kommen.

Die bisherige Forderung nach einem automatisierten Inflationsausgleich wurde vor dem Arbeitsgericht München ersetzt durch die Forderung nach einer jährlichen Tariferhöhung um 8,2 Prozent ab 2023 – zusätzlich zu einer Erhöhung in diesem Jahr um 5,5 Prozent. Lufthansa hat bislang pauschale Erhöhungen der Grundvergütung von 500 Euro zum 1. September 2022 und um 400 Euro zum 1. April 2023 angeboten. Das ergebe je nach bisherigem Gehalt Steigerungen zwischen 18 und 5 Prozent.

Konzernchef Carsten Spohr hatte am Vorabend gesagt, dass in Zeiten einer hohen Inflation deutliche Gehaltssteigerungen insbesondere in den unteren Gruppen "absolut angemessen" und manche einstmals ausgehandelten Einstiegsgehälter so nicht mehr haltbar seien. Spohr hatte betont: "Wir haben unsere Mitarbeiter nicht allein gelassen in der Pandemie, und wir werden sie auch nicht allein lassen in der Inflation."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Webseite des Flughafens Hamburg
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