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Stiefkinder von Gerhard Delling entführt? Sicherheitsfirma zu Einsatz für Christina Block


Entführungsdrama bei Familie Delling: "Wie im schlechten Film"

Von Anna Bytom

Aktualisiert am 15.11.2022Lesedauer: 2 Min.
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Christina Block und Gerhard Delling: Die Unternehmerin bangt um das Wohlergehen zweier ihrer Kinder. (Quelle: Tristar Media/Getty Images)
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Christina Block, Partnerin von Gerhard Delling, bangt um ihre entführten Kinder. Nun schildert ein Beteiligter den gescheiterten Versuch, sie zurückzuholen.

Christina Block, Erbin der Hamburger "Block House"-Kette und Partnerin von Sportmoderator Gerhard Delling, wirft ihrem Ex-Mann Stephan Hensel vor, zwei der gemeinsamen Kinder seit August 2021 in Dänemark festzuhalten. Hensel wiederum gibt an, seine Kinder vor Block schützen zu wollen – weil die Unternehmerin psychisch und physisch gewalttätig gegen sie gewesen sei.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt einer Hamburger Gerichtsentscheidung zufolge bei Christina Block, doch Dänemark setzt die deutschen Bestimmungen nicht um. Eine Kontaktaufnahme, die Block in Begleitung von Personenschützern in der vergangenen Woche versuchte, scheiterte: Im süddänischen Gravenstein kam es zu einem Polizeieinsatz, die sechs Personenschützer wurden festgenommen. Der Vorwurf: Kindesentführung.

Christina Block
Christina Block (Archivbild): Die Hamburger Unternehmerin befindet sich in einem Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann. (Quelle: Georg Wendt/Archivbild/dpa-bilder)

"Es gab einen gewalttätigen Entführungsversuch durch meine Frau", sagte Hensel der "Hamburger Morgenpost". Seine ganze Familie stehe unter Polizeischutz. Die festgenommenen Personenschützer wurden unterdessen nach zwei Tagen Gewahrsam entlassen und konnten nach Deutschland zurückkehren, während die Kinder vorerst beim Vater in Dänemark bleiben. Hensels Angaben zufolge auf eigenen Wunsch.

"Wie in einem schlechten Film"

In einem Interview mit der deutsch-dänischen Zeitung "Nordschleswiger" äußerte sich nun der Chef der Sicherheitsfirma, der selbst im dänischen Gewahrsam war, zu dem Einsatz. "Wir waren als Personenschützer beauftragt worden, eine Klientin zu begleiten, die Kontakt zu ihrem Ex-Partner und ihren Kindern aufnehmen wollte", sagt Frank M. "Unsere Absicht war zu keinem Zeitpunkt, die Kinder mit Gewalt mitzunehmen", betonte er. "Es ging immer nur darum, das Gespräch zu suchen, zu vermitteln und einen Kontakt aufzubauen." Eine Eskalation sollte eigentlich vermieden werden.

"Uns ging es um das persönliche Gespräch", so der Personenschützer. "Ich bin seit Jahrzehnten in der Branche tätig, und unsere Firma kann es sich gar nicht leisten, etwas Illegales zu machen." Zu einer Kontaktaufnahme mit den Kindern sei es aber nie gekommen. Er habe nur mit dem Vater gesprochen, sagte M. dem "Nordschleswiger". "Wir haben uns ganz vernünftig unterhalten und uns die Hand gegeben. Und da sagte er, er habe die Polizei gerufen."

Er habe noch gehofft, die Situation mit der Polizei in Ruhe klären zu können, erzählte der Betreiber der Sicherheitsfirma weiter. Doch dazu sei es gar nicht gekommen. "Wir wurden ohne Angabe von Gründen mitgenommen, und sie haben uns nicht gerade sanft behandelt." Laut Anklage drohen den Festgenommenen bis zu zehn Jahre Haft. Als er das gehört habe, habe er gedacht: "Das ist ja wie in einem schlechten Film!", so M. in dem Interview. Dennoch bleibt er in dem Fall hoffnungsvoll: "Wir warten jetzt ab, ob die Anzeige aufrechterhalten wird. Aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.“

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Verwendete Quellen
  • Tweet der Polizei Südjütland
  • nordschleswiger.dk: "Sicherheitsfirma nach Sorgerechts-Drama: 'Wie in einem schlechten Film'"
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