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Großes Fischsterben in Hamburg: Vandalen lassen See leer laufen – immenser Schaden


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Vandalen lassen See leerlaufen – viele Fische tot

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Tote Fische: Die Polizei ermittelt in dem Fall.
Tote Fische: Die Polizei ermittelt in dem Fall. (Quelle: Westküsten-News)
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Zappelnde Fische auf dem Trockenen. Wo einst Wasser war, ist jetzt nur noch Matsch: Barbaren haben einen See abgelassen – mit verheerenden Folgen.

Unbekannte haben in Hohenlockstedt im Kreis Steinburg das Wasser aus einem fünf Hektar großen Bade- und Angelsee abgelassen. Wie eine Polizeisprecherin t-online am Donnerstag sagte, müssen die Täter bereits in der Nacht zu Mittwoch gekommen sein.

"Sie haben, wahrscheinlich mit schwerem Werkzeug, einen Hydranten aufgedreht, der einen Ablauf verschlossen hatte", erklärte die Sprecherin. Das Wasser schoss aus dem Lohmühlenteich in die Rantzau.

Der Teich selbst lief fast vollständig leer, nur an einigen tieferen Stellen blieb Wasser zurück. Pächter Ralf Kühl bekam am Mittag von einem Angler Bescheid gesagt. Kühl wandte sich mit einem Hilferuf in den sozialen Medien an die Menschen. Auch die Feuerwehr kam.

Helfer bringen noch lebende Fische zu den wenigen tieferen Stellen: Der See verlor fast sein gesamtes Wasser.
Helfer bringen noch lebende Fische zu den wenigen tieferen Stellen: Der See verlor fast sein gesamtes Wasser. (Quelle: Westküsten-News)

Im See waren Aale, Barsche, Weißfische, Hechte, Karpfen und Schleien

Mit Eimern und Keschern sammelten die Helfer tote Fische ein, brachten die noch lebenden vom Trockenen zu den tiefen Stellen. Kai Bussinger, Einsatzleiter Feuerwehr Hohenlockstedt, sagte einem Reporter vor Ort, im See seien wohl mehrere Tausend Fische gewesen. "Es ist natürlich blöde, so etwas vorzufinden. Fische sind ja Lebewesen, genau wie ein Mensch."

Wie viele Fische starben, ist noch unklar. Laut Polizei wurden zwar bloß einige Dutzend eingesammelt, aber es könnten auch noch mehr sein.

"Da die Täter nicht nur den Hydranten aufgedreht, sondern auch ein Metallgitter im Überlauf geöffnet haben, könnten viele Fische aus dem Lohmühlenteich in die Rantzau gelangt sein", sagte die Polizeisprecherin. Für Pächter Kühl in jedem Fall ein immenser wirtschaftlicher Schaden: Ihm zufolge waren Aale, Barsche, Weißfische, Hechte, Karpfen und Schleien im See.

Ein Laichkarpfen sei um die 200 Euro wert, sagte die Polizeisprecherin. Jetzt ermitteln die Beamten in dem Fall. Der Lohmühlenteich werde von allein durch den angrenzenden Reetteich wieder an Wasserstand gewinnen, hieß es.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit einer Sprecherin der Polizei
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 24. November 2022
  • ndr.de: "Schleuse geöffnet: Lohmühlenteich leer gelaufen"
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