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Hamburg: St. Pauli-Coach Schultz will Defensivprobleme beheben

Tabellenabsturz  

St. Pauli-Coach Schultz will Defensivprobleme beheben

26.11.2020, 11:56 Uhr | dpa

Hamburg: St. Pauli-Coach Schultz will Defensivprobleme beheben. St. Paulis Trainer Timo Schultz (Archivbild): Er sieht Defensivprobleme bei seinem Team. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

St. Paulis Trainer Timo Schultz (Archivbild): Er sieht Defensivprobleme bei seinem Team. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Der FC St. Pauli hat in dieser Saison erst ein Mal gesiegt. Für Trainer Timo Schultz ist es höchste Zeit, an der Defensive seines Teams zu arbeiten.

Trainer Timo Schultz macht die Defensivprobleme für den Absturz des FC St. Pauli auf den vorletzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga verantwortlich. "Es ist unser Kernziel, mehr Kompaktheit zu haben. Unsere Offensive zeichnet uns aus. Wir haben mit die meisten Torschüsse in der Liga. Aber wir haben die Balance noch nicht richtig gefunden", sagte der 43-Jährige am Donnerstag mit Blick auf das Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (Freitag, 18.30 Uhr/Sky). "Wir haben unsere Ideen und Lösungen, die wir ausprobieren. Wir kriegen zu viele Gegentore. Wir kennen die Ursachen und wollen diese abstellen", kündigte der 43-Jährige an.

In den bisherigen acht Saisonspielen kassierte der Kiezclub schon 16 Gegentore. Der bislang einzige Saisonsieg des FC St. Pauli liegt bereits zwei Monate zurück. In den folgenden sechs Spielen holten die Hamburger lediglich drei Punkte. Die letzten beiden Spiele wurden verloren, ohne dass die Hamburger ein einziges Tor erzielen konnten. Dadurch befinden sich die Norddeutschen auf dem 17. Tabellenplatz. Mit einem Sieg würden sie allerdings die Abstiegsplätze verlassen.

Der VfL Osnabrück steht auf dem sechsten Tabellenplatz, kassierte am Montagabend aber beim 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg seine erste Saison-Niederlage. "Das wird sie nicht groß aus der Bahn werfen. Das ist eine sehr kompakte Mannschaft", glaubt Schultz. "Aber unser Ziel ist ganz klar, dass die drei Punkte am Millerntor bleiben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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