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HSV: Bakéry Jatta und David Kinsombi sind plötzlich wieder wichtig für den HSV

Hamburg  

Jatta und Kinsombi: Plötzlich wieder wichtig für den HSV

04.01.2021, 13:06 Uhr | dpa

HSV: Bakéry Jatta und David Kinsombi sind plötzlich wieder wichtig für den HSV. Hamburgs David Kinsombi (r) und Regensburgs Erik Wekesser

Hamburgs David Kinsombi (r) und Regensburgs Erik Wekesser im Zweikampf um den Ball. Foto: Christian Charisius/dpa (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa/lno) – Von Statisten zu Hauptdarstellern: Ausgerechnet Bakéry Jatta und David Kinsombi, die beide beim Hamburger SV im bisherigen Saisonverlauf einen schweren Stand hatten, beförderten ihren Verein am Sonntag beim 3:1-Sieg über Jahn Regensburg zurück an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Beide Akteure erzielten jeweils ein Tor. Kinsombi bereitete zudem Simon Teroddes 15. Saisontreffer vor.

"David ist mit einer Verletzung schwer in die Saison gekommen, hatte keine gute Vorbereitung und etwas schwächere Testspiele. Er hat jetzt davon profitiert, dass wir den einen oder anderen Ausfall hatten", sagte Coach Daniel Thioune über den im Sommer 2019 für drei Millionen Euro von Holstein Kiel verpflichteten Kinsombi. Es ist die höchste Ablöse, die der HSV als Zweitligist bezahlt hat. Der Mittelfeldakteur wurde den hohen Erwartungen nur selten gerecht und stand 2019/20 lediglich zehn Mal in der Startelf. Auch in der laufenden Spielzeit fand er sich meist auf der Bank wieder. Am Sonntag stand der 25-Jährige erst zum zweiten Mal von Anfang an auf dem Platz.   

"Er war nie in der Form, die er sich gewünscht hätte", sagte Thioune über Kinsombis durchwachsenen Saisonverlauf. Erst im letzten Spiel des Jahres 2020 beim Karlsruher SC (2:1) rückte Kinsombi erstmals in die Startelf. Aufgrund seiner guten Leistungen dort und auch gegen Regensburg dürfte er sich für weitere Einsätze empfohlen haben. "David hat es in den letzten beiden Partien ganz gut gemacht", befand Thioune, betonte aber auch: "Da geht noch deutlich mehr."

Bei dem als Flüchtling nach Deutschland gelangten Jatta verlief die Entwicklung ähnlich. In der vergangenen Spielzeit als Stammspieler gesetzt, saß er in dieser Saison zumeist auf der Bank. Ein Muskelfaserriss und hartnäckige Adduktorenbeschwerden warfen ihn zurück. Erst zur Jahreswende gelang es dem Mann aus Gambia, an seine früheren Leistungen anzuknüpfen. In Karlsruhe erzielte der 22 Jahre alte Flügelspieler sein erstes Saisontor. Gegen Regensburg ließ er gleich den nächsten Treffer folgen. Beide Male brachte er sein Tempo und seine Qualitäten am Ball ein.

Auch Thioune erkennt Parallelen zu Kinsombi. "Bakéry hatte ebenfalls Probleme, durch die Vorbereitung zu kommen", sagt der Trainer, der daher Aufbauarbeit leisten musste: "Baka braucht vielleicht noch ein bisschen mehr Wärme, ein bisschen mehr Liebe, muss ein bisschen mehr in den Arm genommen werden. Das hilft ihm, um noch mehr PS auf die Straße zu bringen."

Nun sollen Jatta und Kinsombi ihren Teil dazu beitragen, dass der Aufstieg des HSV im dritten Anlauf gelingt. "Wir haben uns viel für die restliche Phase der Saison vorgenommen und sind dementsprechend glücklich, dass wir mit drei Punkten ins neue Jahr gestartet sind", betonte Kinsombi. Und fügte hinzu: "Dieser Start ist für uns als Truppe und für den Club als Ganzes sehr wichtig."

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