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Hamburg mit Exzellenzuni? Entscheidung mit Spannung erwartet

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Hamburg mit Exzellenzuni? Entscheidung mit Spannung erwartet

17.07.2019, 11:24 Uhr | dpa

Hamburg mit Exzellenzuni? Entscheidung mit Spannung erwartet. Dieter Lenzen

Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, zeigt einen Würfel mit dem Logo der Universität. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Spannung in Hamburg steigt: Am Freitag fällt die Entscheidung, welche elf deutschen Hochschulen den begehrten Titel Exzellenzuniversität tragen dürfen. 19 Hochschulen sind in dem drei Jahre langen Bewerbungs- und Auswahlprozess übrig geblieben, darunter auch die Universität Hamburg (UHH). Gefördert werden können einzelne Universitäten mit jährlich 10 bis 15 Millionen Euro, Universitätsverbünde können auf 15 bis 28 Millionen Euro jährlich hoffen. "Wir glauben, einen guten Antrag geliefert zu haben, den Rest stiften die Götter", sagte der Präsident der UHH, Dieter Lenzen, zu den Chancen seiner Hochschule.

Die Namen werden am Freitagnachmittag in Bonn verkündet, rund 150 Gäste werden das per Live-Stream in der Universität verfolgen. Erwartet wird auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) wird in Bonn in der Auswahlkommission mitwirken. "Der Titel ist etwas Besonderes, eine Auszeichnung, die auch international starke Wirkung hat", betonte sie. "Es macht auch etwas mit der Stadt - fördert das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis als Wissenschaftsmetropole."

Die UHH konkurriert im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens mit 17 anderen Universitäten und zwei Universitätsverbünden - darunter auch zehn von elf Exzellenzunis der zu Ende gehenden Förderperiode. In dieser Runde nicht mehr dabei ist Bremen; ein weiterer Platz wird frei, da sich die FU Berlin und die Humboldt-Uni, die bisher einzeln gefördert wurden, nun gemeinsam mit der TU Berlin als Forschungsverbund bewerben.

Die sieben Neuen im Rennen um die Exzellenz sind neben Hamburg die Unis Bochum, Bonn, Kiel und Münster sowie die TU Braunschweig und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Förderphase beginnt im November. Bund und Länder stellen jährlich insgesamt 148 Millionen Euro bereit - zunächst bis 2026. 75 Prozent übernimmt nach Angaben des Bundesbildungsministeriums der Bund, 25 Prozent das jeweilige Bundesland.

Die Universität Hamburg hatte bei der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern im vergangenen Herbst bereits vier mit Millionensummen geförderte Exzellenzcluster - vom Bund besonders ausgestattete Forschungsvorhaben - abgeräumt. Voraussetzung für eine Bewerbung waren zwei Exzellenzcluster.

Bei der Bewerbung um den Status Exzellenzuni mussten die Hochschulen genau darlegen, wofür sie das Geld ausgeben möchten. "Im Hamburger Antrag finden sich 24 Vorhaben, die verbindlich umgesetzt werden müssten", berichtete Lenzen. Darunter seien Stipendien für Postdocs, zwei Professuren sowie die Koordination für einen Studiengang "Liberal Arts".

In Bonn wird eine Expertenkommission eine Liste mit vorgeschlagenen Exzellenzunis erarbeiten. Die 16 Bundesländer wollen sich ebenfalls auf eine Liste einigen. Auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) muss zustimmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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