Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Bürgermeister Tschentscher will HVV-Preiserhöhung begrenzen

Hamburg  

Bürgermeister Tschentscher will HVV-Preiserhöhung begrenzen

22.07.2019, 09:59 Uhr | dpa

Bürgermeister Tschentscher will HVV-Preiserhöhung begrenzen. Peter Tschentscher (SPD)

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Foto: Daniel Bockwoldt (Quelle: dpa)

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) will die angestrebte Preiserhöhung im Hamburger Verkehrsverbund HVV von durchschnittlich 2,2 Prozent für 2020 auf 1,8 Prozent begrenzen. Zwar hätten die Verkehrsunternehmen mit höheren Personal- und Energiekosten zu kämpfen. "Trotzdem wollen wir die Preissteigerung für die Kunden auf den Inflationsausgleich begrenzen", sagte der Bürgermeister dem "Hamburger Abendblatt" (Montag). "Mit dem Ausbau und der Verbesserung des Angebotes müssen wir den öffentlichen Nahverkehr in Zukunft stärker aus dem Haushalt finanzieren."

Das bedeutet, dass mehr Steuereinnahmen hierfür verwendet würden. Die Kosten der 28 HVV-Verbundunternehmen sind nach Angaben des Verbundes nur zu 74 Prozent gedeckt.

Zunächst wird sich der rot-grüne Senat mit der vom HVV beantragten Preiserhöhung befassen. Er wäre der höchste Anstieg der vergangenen fünf Jahre. Beschlossen werden die neuen Tarife von der Hamburger Bürgerschaft und den Umlandgemeinden, in denen ebenfalls der HVV-Tarif gilt.

Die Hamburger CDU will die angestrebte Preiserhöhung von 2,2 Prozent ablehnen und hält auch 1,8 Prozent für "noch viel zu hoch". "Wir bräuchten genau jetzt das Signal für den Umstieg auf Busse und Bahnen zu fairen Preisen. Daher halten wir daran fest, die Ticketpreise in diesem Jahr nicht zu erhöhen und werden das in der Bürgerschaft entsprechend beantragen", bekräftigte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dennis Thering, am Montag.

Die FDP-Fraktion forderte ebenfalls, eine Preiserhöhung in diesem Jahr auszusetzen. "Schließlich ist weder eine Verteuerung der HVV-Tickets um 2,2 Prozent noch eine Steigerung um 1,8 Prozent geeignet, die Menschen für den ÖPNV zu begeistern", machte der verkehrspolitische Fraktionssprecher, Ewald Aukes, deutlich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
70 Jahre: jede Woche neue Geburtstagsdeals entdecken
jetzt auf otto.de
Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal