Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Linke und AfD kritisieren Entwurf zu Hamburgs Schulfrieden

Hamburg  

Linke und AfD kritisieren Entwurf zu Hamburgs Schulfrieden

14.08.2019, 01:45 Uhr | dpa

Linke und AfD kritisieren Entwurf zu Hamburgs Schulfrieden. Unterricht

Eine Lehrerin schreibt im Unterricht an eine Schultafel. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild (Quelle: dpa)

Einen Tag nach Vorlage eines Entwurfs zur Verlängerung des Hamburger Schulfriedens haben Linke und AfD die Einigung in einer Bürgerschaftsdebatte scharf kritisiert. Es sei "nicht sonderlich demokratisch", dass Rot-Grün die Verhandlungen nur mit CDU und FDP, nicht aber mit AfD und Linken geführt hätten, sagte der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Wolf am Mittwoch in der Aktuellen Stunde.

Linksfraktionschefin Sabine Boeddinghaus bezeichnete den vorgestellten Referenten-Entwurf als unzulänglich. Er gebe "keine Antwort auf die soziale Spaltung durch das Zwei-Säulen-Modell, auf die ungerechte Verteilung der Aufgaben von Inklusion und Integration, auf die permanente Überlastung des Lehrpersonals und die unzureichende Ausgestaltung des schulischen Ganztags", monierte sie.

Der seit 2010 geltende Schulfrieden soll um fünf Jahre verlängert werden. Laut dem Entwurf für eine Rahmenvereinbarung soll an der bestehenden Struktur aus Grundschule, Stadtteilschule und Gymnasium bis 2025 nichts verändert werden - unabhängig davon, wer künftig regiert. Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität sowie eine gleiche Besoldung der Lehrer aller Schulformen sind vorgesehen.

Auch eine von der CDU wieder ins Spiel gebrachte Rückkehr zu G9 - also neun Schuljahren bis zum Abitur an Gymnasien - ist mit der Einigung vom Tisch. "Knapp 50 Millionen sind es den rot-grünen Fraktionen wert, die CDU davon zu überzeugen, ihre angedrohte Forderung nach der Rückkehr zu G9 an den Gymnasien fallen zu lassen und damit die Schulstruktur unhinterfragt zu zementieren", lautete der Vorwurf von Boeddinghaus. Die AfD kündigte an, sie wolle die Wiedereinführung von G9 zum Thema im Bürgerschaftswahlkampf machen. "Zumindest eine Wahlmöglichkeit, zu G9 zurückzukehren, halten wir für unerlässlich", sagte Wolf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Perfekt modischer Auftritt bei jedem Geschäftstermin
zum klassisch-coolen Blazer
Anzeige
Ihr Geschenk: Amazon Echo Show 5™
smart abstauben: bei kobold.vorwerk.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal