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HVV-Vergünstigungen für Schüler lassen auf sich warten

Hamburg  

HVV-Vergünstigungen für Schüler lassen auf sich warten

19.08.2019, 12:44 Uhr | dpa

HVV-Vergünstigungen für Schüler lassen auf sich warten. HVV

Ein Fahrzeug der HVV. Foto: Christian Charisius/Archivbild (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa/lno)- Auszubildende und Schüler in Hamburg und der Metropolregion müssen mindestens bis Anfang 2021 auf günstigere HVV-Tickets warten. Eine Umsetzung der geplanten Entlastungen wird frühestens zum 1. Januar 2021 erfolgen können, wie Hamburgs Senator Michael Westhagemann (parteilos) in einer Antwort auf ein bürgerschaftliches Ersuchen mitteilte. Die Bürgerschaft hatte eine Prüfung gefordert, ob Azubis in den Genuss einer preislich dem Semesterticket für Studierende vergleichbaren HVV-Karte kommen können. Zuvor hatte der Radiosender NDR 90,3 am Montag darüber berichtet. Damit verzögere sich das Jugendticket um mindestens ein halbes Jahr.

Studenten zahlen im Rahmen der Semestergebühr für ihr Semesterticket 179,20 Euro, mit dem sie während des gesamten Semesters im Gesamtbereich des HVV fahren können - umgerechnet also rund 30 Euro im Monat. Auszubildende müssen für eine Monatskarte im Abo hingegen 134,20 Euro hinlegen. Von der geplanten Tariferhöhung zum Fahrplanwechsel im Dezember sind die Karten ausgenommen, den Preisvorschlägen muss die Bürgerschaft noch zustimmen.

Die geplanten Maßnahmen für günstigere Azubis- und Schüler-Tickets befänden sich derzeit in der Abstimmung, teilte der Senator mit. Hierfür stehe die Behörde in Kontakt mit der Hamburger Handwerkskammer sowie der Handelskammer, um deren finanzielle Beteiligung zu erörtern. Außerdem müssten tarifliche Veränderungen mit den Nachbarländern abgestimmt werden.

Der verkehrspolitischer Sprecher der oppositionellen CDU-Fraktion, Dennis Thering, forderte den rot-grünen Senat auf, endlich zu handeln. Gruppen wie Praktikanten, Familien und Senioren würden bei den Preisreduktionen weiterhin nicht berücksichtigt, kritisierte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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