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Finanzierung der geplanten S-Bahn 4 weiter offen

Ahrensburg  

Finanzierung der geplanten S-Bahn 4 weiter offen

19.08.2019, 14:42 Uhr | dpa

Finanzierung der geplanten S-Bahn 4 weiter offen. Euro-Münzen

Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/Archivbild (Quelle: dpa)

Für den geplanten Ausbau der S-Bahn im Osten Hamburgs nach Schleswig-Holstein (S4 Ost) ist weiterhin eine wichtige Finanzierungsfrage offen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur lehnt die Landesregierung in Kiel es ab, ein nicht konkret überschaubares Finanzierungsrisiko einzugehen. Am Dienstag befasste sich das Jamaika-Kabinett mit dem Problem. "Wir würden uns freuen, wenn wir bei diesem wichtigen Vorhaben bald auf die Zielgerade einkehren könnten", sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) der dpa. Das Land setze auf eine konstruktive Einigung mit dem Bund und Hamburg.

"Aber ohne Klarheit über die Höhe der möglicherweise anfallenden Risiken und die Verteilung der daraus resultierenden Zusatzkosten können wir eine Finanzierungsvereinbarung nicht abschließen", sagte Buchholz. Wie aus einem Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, an den Hamburger CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß hervorgeht, ist nunmehr mit Gesamtkosten von 1,44 Milliarden Euro zu rechnen. In Zeitungen wurde darüber spekuliert, der Bund könnte eine Milliarde übernehmen. Damit müssten beide Länder zusammen mindestens rund 400 Millionen Euro schultern. Hinzukommt, dass noch weitere Kostensteigerungen befürchtet werden.

Ferlemann hatte in seinem Schreiben an den Hamburger CDU-Politiker Ploß angegeben, die Finanzierungsverhandlungen zwischen dem Bund und beiden Ländern seien in der Endphase. Der Ausbau der S4 Ost soll den Hamburger Hauptbahnhof entlasten, den öffentlichen Nahverkehr stärken sowie die Verbindungen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein verbessern. Der Baubeginn ist laut Deutscher Bahn frühestens für 2020 vorgesehen, die Inbetriebnahme nicht vor 2027.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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