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CDU-Vorstand legt Kandidatenliste für Bürgerschaftswahl vor

Hamburg  

CDU-Vorstand legt Kandidatenliste für Bürgerschaftswahl vor

25.08.2019, 17:41 Uhr | dpa

CDU-Vorstand legt Kandidatenliste für Bürgerschaftswahl vor. Roland Heintze

Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg, hält eine Rede. Foto: Christian Charisius/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Vorstand der Hamburger CDU hat seinen Vorschlag für die Landesliste zur Bürgerschaftswahl im Februar kommenden Jahres vorgelegt. Auf der Liste stehen hinter Spitzenkandidat Marcus Weinberg 59 weitere Bewerber. Die Liste sei jünger und weiblicher, sagten Weinberg und der Landesvorsitzende Roland Heintze am Sonntag bei der Vorstellung. Am 21. September soll eine Landesvertreterversammlung über die Liste entscheiden. Weinberg kündigte zudem einen "mutigen und frischen" Wahlkampf der CDU an. Dabei wolle er sich "auf die Leistungsbereiten in dieser Stadt" konzentrieren.

Mit der Vorsitzenden der Elternkammer Hamburg, Antje Müller, Stadtentwicklungsexpertin Natalie Hochheim, der designierten Vorsitzenden des NDR-Verwaltungsrats und Wirtschaftsexpertin Regina Möller und dem führenden Repräsentanten der Kurdischen Gemeinschaft in Deutschland, Ali Topark, sei es gelungen, Experten auf Gebieten als Kandidaten zu gewinnen, die für die Entwicklung der Stadt wichtig seien, sagte Heintze. "Unter den ersten zehn haben wir mit Sören Niehaus, Arne Nüchterlein und Katharina Schuwalski drei Kandidatinnen und Kandidaten, die unter 36 beziehungsweise unter 30 sind."

Kernthemen seines Wahlkampfs sollen Stadtentwicklung, Bildung, Mobilität, Wirtschaft und Sicherheit und Zusammenhalt sein, sagte Weinberg. Hamburg müsse sich mit anderen Metropolen wie Kopenhagen oder Vancouver messen können. Die Frage laute deshalb: "Wie können wir die Stadt mitnehmen als CDU?" In letzten Umfragen lag die CDU nur bei gut 15 Prozent.

Es reiche nicht, wie der rot-grüne Senat zu sagen, dass man jedes Jahr 10 000 neue Wohnungen bauen will, sagte der Altonaer Bundestagsabgeordnete. "10 000 Wohnungen sind klasse." Aber es müssten auch mehr Bäume gepflanzt werden. "Für jede Wohnung mindestens ein Baum."

Auch die Planungen des Senats für den Schienennetzausbau in Hamburgs Westen seien zu langwierig, sagte Weinberg. "Eine S32, die frühestens 2035 fertig wird - da bin ich fast 70 und mein noch nicht geborenes Kind wird da wahrscheinlich schon Abitur haben - ist für einen Familienvater zu wenig und zu unambitioniert." Er sprach sich für innovative Lösungen - "manche nennen es Stadtbahn light" - aus. Die Technik sei so weit, ob nun mit Oberleitung oder schienengebunden.

Erneut sprach Weinberg sich für die Einführung eines 1-Euro-Tages-Tickets beim HVV aus, um die Menschen zum Umstieg vom Auto auf Busse und Bahnen zu bewegen. Dies sei aber ein Langfristziel, zunächst müssten vor allem Schüler, Studierende und Senioren entlastet werden.

Der Landesvorstand sprach sich Heintze zufolge auch für die mit SPD, Grünen und FDP verhandelte Verlängerung des Schulfriedens aus. Der Fraktion werde empfohlen, einer entsprechenden Vereinbarung zuzustimmen.

Dass die Struktur aus Stadtteilschule und Gymnasium auch in den kommenden fünf Jahren unangetastet bleibe, sei die Voraussetzung dafür, das System weiterzuentwickeln. "Das ist für uns jetzt auch der Punkt, über Inhalte zu sprechen", sagte Heintze. In der Vereinbarung mit den anderen Parteien seien bereits wichtige Verbesserungen enthalten, für die sich die CDU stark gemacht habe. "Das muss jetzt aber auch gesetzlich verankert werden."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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