Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

G20-Randalierer: Die meisten Gewalttäter kamen aus Hamburg

Ausschreitungen beim Gipfel  

Meiste ermittelte G20-Randalierer kamen aus Hamburg

05.09.2019, 16:55 Uhr | dpa, t-online.de

G20-Randalierer: Die meisten Gewalttäter kamen aus Hamburg. Vermummte im Hamburger Schanzenviertel: Während des G20-Gipfels im Juli 2017 kam es zu schweren Ausschreitungen. (Quelle: dpa/Archivbild/Marcus Scholz)

Vermummte im Hamburger Schanzenviertel: Während des G20-Gipfels im Juli 2017 kam es zu schweren Ausschreitungen. (Quelle: Archivbild/Marcus Scholz/dpa)

Im Juli 2017 kam es während des G20-Gipfels in Hamburg zu schweren Ausschreitungen. Jetzt steht fest: Die meisten der bislang ermittelten Gewalttäter kamen, anders als zunächst angenommen, aus dem Raum Hamburg.

Die bislang ermittelten Gewalttäter bei den G20-Protesten vor gut zwei Jahren in Hamburg kamen mehrheitlich aus Hamburg und Umgebung. Von den bis Anfang Juli ermittelten 942 Tatverdächtigen stammten mindestens 61,5 Prozent aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion hervorgeht.

Direkt nach den schweren Ausschreitungen vom 6. bis zum 8. Juli 2017 hatten Politiker und Vertreter der linken Szene in Hamburg die Vermutung geäußert, viele der Gewalttäter seien aus dem Ausland angereist. Doch die Ergebnisse der Ermittlungen stellen das zumindest in Frage.

Hunderte mutmaßliche Täter aus Deutschland

Die Polizei ermittelte demnach 802 mutmaßliche Täter aus Deutschland (85 Prozent) und 103 aus dem Ausland (11 Prozent). Zu 37 verdächtigen Personen (4 Prozent) lagen keine Erkenntnisse zum Wohnsitz vor.

Die 436 ermittelten Hamburger machen fast die Hälfte (46 Prozent) aller Tatverdächtigen aus. Die zweitgrößte Gruppe kommt mit 76 aus Schleswig-Holstein, die drittgrößte mit 67 aus Niedersachsen. 


Zu beachten ist allerdings, dass sich mutmaßliche Täter aus dem Inland deutlich einfach ermitteln lassen dürften, als Täter aus dem Ausland. Unter den ausländischen Tatverdächtigen sind Franzosen (19), Schweizer (18) und Niederländer (15) die größten Gruppen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal