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Hamburger SV: Boldt bedankt sich bei Präsident von St. Pauli

Kurz vorm Derby  

HSV-Chef bedankt sich bei St. Pauli

11.09.2019, 12:39 Uhr | dpa

Hamburger SV: Boldt bedankt sich bei Präsident von St. Pauli. Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball: Am Montag findet in Hamburg das Derby zwischen St.Pauli und HSV statt. (Quelle: imago images/Archivbild/Oliver Ruhnke)

Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball: Am Montag findet in Hamburg das Derby zwischen St.Pauli und HSV statt. (Quelle: Archivbild/Oliver Ruhnke/imago images)

Fußballfans in Hamburg fiebern dem Stadt-Derby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli am Montag entgegen. Im Vorfeld des Duells hat sich HSV-Vorstand Jonas Boldt jetzt ausgerechnet beim Statdtrivalen bedankt. 

Wenige Tage vor dem Derby gegen den FC St. Pauli hat sich Sportvorstand Jonas Boldt vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV beim Stadtrivalen für dessen Verhalten gegenüber HSV-Profi Bakery Jatta bedankt. "Ich möchte mich bei Oke Göttlich für seine Aussagen bedanken. Das ist nicht selbstverständlich, dass man sich so klar positioniert. Insbesondere bei der Rivalität."

HSV-Sportvorstand: Jonas Boldt bedankte sich beim Rivalen. (Quelle: dpa)HSV-Sportvorstand: Jonas Boldt bedankte sich beim Rivalen.

Der St.-Pauli-Präsident hatte während der Untersuchungen zur Identität Jattas verkündet, auf einen möglichen Protest gegen die Spielwertung in der bevorstehenden Partie gegen den HSV verzichten zu wollen. Inzwischen hat die zuständige Behörde in Hamburg das Verfahren gegen Jatta eingestellt. Daraufhin zogen der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC ihre Proteste zurück.

Besonderes Spiel für Fans und Spieler

Boldt erkennt die besondere Rolle des Derbys am Montag in Hamburg an, mahnt jedoch: "Natürlich kann ich verstehen, dass es für die Fans ein besonderes Spiel ist. Das ist es für die Spieler auch. Wir sollten aber darauf achten, dass wir das Ganze nicht überhöhen."


Die Favoritenrolle, so Boldt, trage der HSV. Die Mannschaft sei auf einem guten Weg, stehe aber erst am Anfang. Mit dem Umbruch im Team mit 19 Abgängen und zwölf Verpflichtungen ist der Sportvorstand zufrieden. "Das, was wir geschafft haben, geht im Rahmen unserer Möglichkeiten schon nah an die 100 Prozent ran", sagte Boldt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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