Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Cruise Days 2019 in Hamburg: Alles, was Sie wissen müssen

Spektakuläres Event läuft  

Cruise Days in Hamburg locken Hunderttausende Besucher an

14.09.2019, 08:31 Uhr | dpa

Cruise Days 2019 in Hamburg: Alles, was Sie wissen müssen. Ein Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen: Die Cruise Days ziehen am Wochenende Hunderttausende Besucher an. (Quelle: dpa)

Ein Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen: Die Cruise Days ziehen am Wochenende Hunderttausende Besucher an. (Quelle: dpa)

In Hamburg haben am Freitag wieder die Cruise Days begonnen. Über das ganze Wochenende wird dabei nicht nur für Schifffahrtsfreunde viel geboten.

Wer sich für Kreuzfahrtschiffe begeistert, kann seit Freitagabend im Hamburger Hafen wieder mehrere dieser schwimmenden Riesen bestaunen. Am Abend legten vier Kreuzfahrtschiffe in Hamburg an, am Samstag machen acht Kreuz- und Flussfahrtschiffe fest und am Sonntag werden noch drei Schiffe da sein.

Auf einer vier Kilometer langen Flaniermeile am nördlichen Elbufer informieren außerdem 20 Themeninseln zum Thema "Kreuzfahrten". Neben Reiseanbietern informieren die Inseln über "Gesundheit & Fitness" sowie "E-Mobilität".

Wie lief der Freitagabend?

Das erste Highlight der Cruise Days stieg auf der Bühne am Fischmarkt. Die Kult-Band Fury in the Slaughterhouse spielte ab 20.30 Uhr und baute die Spannung für die Einfahrt der Costa Mediterrana in den Hamburger Hafen auf. Rund um die Ankunft des Schiffes gab es ab 21.45 Uhr eine Inszenierung aus Licht-, Lasershow und Sphärenklängen. Den besten Blick auf die Show boten die Landungsbrücken und die südliche Elbseite.

Was passiert am Samstagabend?

Der Höhepunkt der Cruise Days ist am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit die Parade von fünf aufwendig beleuchteten Kreuzfahrtschiffen. Die AIDAperla wird die Parade ab 21.15 Uhr anführen, gefolgt von der MS Europa, der MSC Preziosa, der Mein Schiff 4 und der nagelneuen World Explorer.

Begleitet von jeweils einem eigenen Feuerwerk werden sie langsam elbabwärts ziehen. Während der gesamten Zeit wird die Lichtinstallation "Blue Port Hamburg" den Hamburger Hafen in blaues Licht tauchen. Der NDR überträgt das Spektakel live.

Die Kreuzfahrtriesen und ihre rund 20 Beiboote müssen während der Fahrt einen Mindestabstand von 300 Metern einhalten. Jedes Schiff wird zudem von zwei Schleppern begleitet. Als logistische Herausforderung hatte der Hamburger Hafenkapitän Jörg Pollmann die Parade beschrieben. Die Veranstalter hoffen darauf, dass ihnen diesmal keine Panne einen Strich durch die Planungen macht. 2017 konnte eines der Schiffe aufgrund eines technischen Defekts nicht an der Parade teilnehmen: Beim Ablegen hatte sich ein Tau in der Schiffsschraube verfangen.

Kosten die Cruise Days Eintritt?

Die Cruise Days und auch der Besuch der Konzerte und der Flaniermeile sind kostenlos. Wer die Kreuzfahrtschiffe von Nahem sehen möchte, bucht eine Begleitfahrt.

Welche Schiffe sind bei den Cruise Days?

An den Cruise Days nehmen zwölf Kreuzfahrtschiffe teil. Darunter die AIDAperla, AIDAsol, AIDAvita von AIDA Cruises, Phoenix Reisen schickt die Amadea in den Hamburger Hafen. Costa Kreuzfahrten entsendet ebenfalls ein Schiff, die Costa Mediterranea, und Hapag-Lloyd Cruises die Europa und die Europa 2. TUI Cruises führt den Besuchern der Cruise Days in Hamburg das Mein Schiff 4 vor.


Die MSC Preziosa von MSC Kreuzfahrten macht in Steinwerder fest und die neue World Explorer von Nicko Cruises in der HafenCity. Neben den Ozeanriesen zeigen Nicko Cruises und Plantours ihre Flusskreuzfahrtschiffe Frederic Chopin bzw. Sans Souci im Hamburger Hafen.

Blockierer und Polizisten auf einer Straße: Zum Auftakt der Cruise Days gab es Proteste. (Quelle: imago images/Jannis Große)Blockierer und Polizisten auf einer Straße: Zum Auftakt der Cruise Days gab es Proteste. (Quelle: Jannis Große/imago images)

Kommt es zu Protesten?

Aktivisten hatten bereits im Vorfeld der Cruise Days in Hamburg zu Demonstrationen aufgerufen. Am Freitag gab es unter anderem eine versucte Blockade durch die Klimaaktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion". Auch der Naturschutzbund wollte protestieren. Am Samstag trugen Umweltschützer bei einem symbolischen Trauermarsch einen weißen Sarg vor sich her und verschütteten rote Farbe auf der Hafenpromenade

Gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" hatte Cruise-Days-Veranstalter Uwe Bergmann den Aktivisten schon vorher angeboten, einen Infostand zu errichten und ins Gespräch zu kommen. Eine Besetzung von Schiffen und Kaianlagen müsse unbedingt verhindert werden. Entsprechende Gegenmaßnahmen würden vorbereitet, hieß es von der Polizei.

Kommt es zu Straßensperrungen?

Bis Sonntag sind folgende Straßen gesperrt:

  • St. Pauli Fischmarkt (ab Ecke Große Elbstraße)
  • St. Pauli Hafenstraße
  • Davidstraße (ab Ecke Bernhard-Nocht-Straße)
  • Bei den St. Pauli Landungsbrücken
  • Helgoländer Allee (bis Ecke Reeperbahn)
  • Johannisbollwerk
  • Vorsetzen
  • Baumwall
  • Binnenhafenbrücke/Otto-Sill-Brücke/Kajen (bis Ecke Schaartorbrücke)
  • Niederbaumbrücke (Ost und West)
  • Kehrwiederspitze
  • Wilhelminenbrücke

Außerhalb der Sperrzeiten, Freitag bis 24 Uhr, Samstag zwischen 11 und 24 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 24 Uhr, sind Anfahrten und Kurzzeitparken bis auf Widerruf gestattet, meldet der Veranstalter.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal