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CDU setzt im Wahlkampf auf Investitionen in Infrastruktur

Hamburg  

CDU setzt im Wahlkampf auf Investitionen in Infrastruktur

17.09.2019, 14:59 Uhr | dpa

CDU setzt im Wahlkampf auf Investitionen in Infrastruktur. Marcus Weinberg und Christina Block

Marcus Weinberg, CDU-Spitzenkandidat für die nächste Hamburger Bürgerschaftswahl, und Christina Block, Unternehmerin. Foto: Georg Wendt (Quelle: dpa)

Die Hamburger CDU will mit Forderungen nach mehr Investitionen in Infrastruktur und Innovationen in den Bürgerschaftswahlkampf ziehen. Hamburg brauche eine langfristige Wissenschafts-, Technologie und Gründerstrategie, um sich im globalen Wettbewerb behaupten zu können, sagten der designierte Spitzenkandidat Marcus Weinberg und die Familienunternehmerin Christina Block am Dienstag bei der Vorstellung der Wirtschaftseckpunkte des Wahlprogramms. Block ist in Weinbergs "Kompetenzteam" für den Bereich "Wirtschaft und Wachstum" zuständig.

Handwerk, Hafen, Tourismus, Gesundheitswirtschaft und Digitalisierung müssten gestärkt und von Bürokratie entlastet werden, forderten sie. "Es gibt von uns ein ganz klares Bekenntnis zum Wirtschafts-, Industrie- und Hafenstandort."

Zudem müsse sichergestellt sein, dass die finanziellen Mittel für Bildung, Hochschulen und Infrastruktur nicht zurückgefahren werden, wenn die Steuermehreinnahmen künftig geringer ausfielen, sagte Weinberg. Als konkrete Infrastrukturmaßnahmen nannte er die Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße, den Bau eines Tunnels zur Köhlbrandquerung, die Hafenquerspange und den Weiterbau der A20 als Nordwest-Umfahrung Hamburgs.

Bei allen Bemühungen um die Schaffung neuen Wohnraums in der Stadt dürfe nicht vergessen werden, "dass auch die Wirtschaft Flächen braucht", sagte Block. Weinberg sprach sich in diesem Zusammenhang gegen den geplanten Bau von mehreren Tausend Wohnungen auf dem Kleinen Grasbrook aus. "Für uns ist das eine Fläche für Industrie und Hafen." So attraktive Flächen sollten besser Unternehmen aus dem Bereich der Zukunftstechnologien angeboten werden, um diese nach Hamburg zu locken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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