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Jan Fedder fällt für Wochen aus – Sorge um "Großstadtrevier"-Star

Sorge um "Großstadtrevier"-Star  

Schauspieler Jan Fedder fällt für Wochen aus

18.09.2019, 20:06 Uhr | spot on news, dpa

Jan Fedder fällt für Wochen aus – Sorge um "Großstadtrevier"-Star  . Jan Fedder: Er fällt bei den Dreharbeiten zum "Großstadtrevier" aus. (Quelle: gbrcix / imago images)

Jan Fedder: Er fällt bei den Dreharbeiten zum "Großstadtrevier" aus. (Quelle: gbrcix / imago images)

In Hamburg werden seit Mai neue Folgen für den ARD-Klassiker "Großstadtrevier" gedreht. Doch die Dreharbeiten müssen nun vorerst ruhen: Schauspieler Jan Fedder hat sich verletzt und fällt aus. 

Der Hamburger Schauspieler Jan Fedder wird mehrere Wochen für die ARD-Serie "Großstadtrevier" nicht vor der Kamera stehen können. Der 64-Jährige sei vergangenes Wochenende gestürzt und habe sich dabei am Sprunggelenk verletzt, teilte Das Erste am Mittwoch in München mit. Er sei in medizinischer Behandlung und werde deswegen für einige Wochen bei den Dreharbeiten ausfallen.

Seit Anfang Mai bis zum Jahresende werden in Hamburg und Umgebung 16 neue Folgen der Polizeiserie "Großstadtrevier" gedreht. Die Ausstrahlung der 33. Staffel ist für Anfang 2020 geplant. Seit 1992 ist Fedder in seiner Paraderolle als Dirk Matthies das Gesicht der beliebten ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier". 

"Großstadtrevier": Seit Anfang Mai bis zum Jahresende werden in Hamburg und Umgebung neue Folgen gedreht. (Quelle: imago images)"Großstadtrevier": Seit Anfang Mai bis zum Jahresende werden in Hamburg und Umgebung neue Folgen gedreht. (Quelle: imago images)

Fedder ist seit einigen Jahren immer wieder von schlimmen Krankheiten geplagt. 2013 wurde bei dem Schauspieler ein Mundhöhlen-Karzinom diagnostiziert, das eine Strahlenbehandlung erforderte. Nach diversen Knochenbrüchen, einem entzündeten Bluterguss, der 2014 mehrfach operiert wurde und einer weiteren Knieverletzung vor drei Jahren ist der "Großstadtrevier"-Star seit einiger Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen.



"Der Rollstuhl gehört jetzt halt zu meinem Leben", sagte er im Juni 2019 im einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Gehadert habe er damit anfangs schon, allerdings sehe er das als Konsequenz seines exzessiven Lebensstils, "mit Alkohol, mit Drogen, Zigaretten und wunderbaren Frauen. Da ist der Rollstuhl jetzt die Strafe. Ich habe es 60 Jahre krachen lassen. Jetzt hat der liebe Gott entschieden, dass ich den Rest meines Lebens im Rollstuhl durch die Gegend fahre". Trotzdem, so Fedder weiter, sei sein Lebenswille ungebrochen.

Verwendete Quellen:

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