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Hamburg: Haltestellen der U3 um Rathaus für mehrere Monate ab Ende 2020 gesperrt

Sanierung der Hochbahn  

Haltestellen der U3 werden wieder gesperrt

30.09.2019, 17:06 Uhr | dpa

Hamburg: Haltestellen der U3 um Rathaus für mehrere Monate ab Ende 2020 gesperrt. U-Bahnhof Hamburger Rathaus: Die U3 soll für mehrere Monate teilweise gesperrt werden. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

U-Bahnhof Hamburger Rathaus: Die U3 soll für mehrere Monate teilweise gesperrt werden. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

In Hamburg soll die Haltestelle der U3 am Rathaus über Monate gesperrt werden. Betroffen sind die Haltestellen Rödingsmarkt, Rathaus und Mönckebergstraße. Der Grund sind Sanierungsarbeiten der Hochbahn Hamburg.

Seit Mai ist bereits die U3-Haltestelle Landungsbrücken in Hamburg gesperrt. Ende November sollen Passagiere dort zwar wieder ein- und aussteigen können. Am Montag hat die Hamburger Hochbahn jedoch weitere Baumaßnahmen an der Strecke angekündigt. Die U3 soll Ende nächsten Jahres teilweise gesperrt werden. Zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Baumwall wird der Schienenverkehr für mehrere Monate wegen Sanierungsarbeiten unterbrochen, teilte die Hochbahn am Montag mit. Die Haltestellen Rödingsmarkt, Rathaus und Mönckebergstraße werden demnach komplett gesperrt. Eine Sanierung unter laufendem Betrieb sei technisch nicht möglich, hieß es. 

Kein Ersatzverkehr geplant

Die Bauarbeiten sollen frühestens im September 2020 starten, spätestens im Januar 2021. Nach 14 Monaten sollen die Maßnahmen beendet sein. Ein Schienenersatzverkehr sei bislang nicht geplant, hieß es seitens der Hochbahn. Gegebenenfalls wolle man einzelne Buslinien verstärken. "Allerdings ist die Innenstadt so eng durch andere Schnellbahn- und Buslinien erschlossen, dass die Fahrgäste alle Ziele weiterhin gut erreichen können", sagte der Technik-Vorstand der Hochbahn, Jens-Günther Lang.

Von der Sperrung werden täglich rund 60.000 Fahrgäste betroffen sein, wie die Hochbahn mitteilte. Insgesamt seien auf der U3 jeden Tag 300.000 Passagiere unterwegs. Daher seien 80 Prozent der U3-Fahrgäste von der Sperrung gar nicht betroffen, hieß es.

Hauptgrund für die Unterbrechung des Verkehrs ist die Sanierung der Ein- und Ausfahrten zwischen den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt. Der Ein- und Ausfahrts-Trog stehe auf alten Holzpfählen im Wasser, die komplett erneuert werden müssten, hieß es. Für die Bauarbeiten muss demnach zunächst ein Damm errichtet werden, um den Wasserspiegel im Mönkedammfleet abzusenken.


Daneben plant die Hochbahn die Modernisierung der Haltestelle Rödingsmarkt. Im Rahmen des Großprojekts werde außerdem die Haltestelle Rathaus barrierefrei ausgebaut, hieß es. Die Bauprojekte sollen zusammen rund 60 Millionen Euro kosten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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