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Hamburg: Verlegte Wilhelmsburger Reichsstraße B75 ist eingeweiht

Einweihung der B75  

Die Wilhelmsburger Reichsstraße ist Geschichte

02.10.2019, 19:31 Uhr | dpa

Hamburg: Verlegte Wilhelmsburger Reichsstraße B75 ist eingeweiht. Dirk Brandenburger, Michael Westhagemann, Enak Ferlemann, Peter Tschentscher und Ronald Pofalla: Die neue Bundesstraße 75 (B75) wird in Hamburg eingeweiht. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)

Dirk Brandenburger, Michael Westhagemann, Enak Ferlemann, Peter Tschentscher und Ronald Pofalla: Die neue Bundesstraße 75 (B75) wird in Hamburg eingeweiht. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

In Hamburg ist am Mittwoch das neue Teilstück der B75 eingeweiht worden. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher durchtrennte feierlich das Band. Zuvor hatte es Proteste der Anwohner gegen die Eröffnung gegeben.

Die Wilhelmsburger Reichsstraße ist Geschichte. Nach mehr als sechs Jahren Bauzeit ist in Hamburg ein 4,6 Kilometer langes neues Teilstück der Bundesstraße 75 freigegeben worden, das künftig den Hamburger Süden an die Innenstadt anbindet. Das Projekt zeige, "wie Verkehrsentwicklung und Stadtplanung Hand in Hand gehen können", sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Mittwoch. "Die Verlagerung der Verkehrsachse verringert die Lärmbelastung für die Bürger in Wilhelmsburg, es wird viel leiser." Wilhelmsburg gewinnt", resümierte Tschentscher.

Die vierspurige Straßenabschnitt ersetzt die bisherige Wilhelmsburger Reichsstraße, die den Stadtteil in zwei Hälften zerschnitt. Durch den Straßenneubau direkt neben Bahngleisen wurden zwei Verkehrswege auf einer Trasse gebündelt.

Mit dem SPD-Politiker schnitten Bahn-Vorstandsmitglied Ronald Pofalla und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, das traditionelle Band durch, um den Straßenabschnitt neben der Schiene symbolisch freizugeben. Es sei mehr Platz für Güterzugverkehr von und zum Hamburger Hafen entstanden, sagte Pofalla.

Von Montag an soll dann der Durchgangsverkehr rollen. Zuvor werden über das lange Feiertagswochenende noch Restarbeiten erledigt.

Klage gegen Projekt

 Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Verwaltungsgericht an diesem Freitag eine jüngste Klage abschmettert. Mit der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße waren längst nicht alle Wilhelmsburger einverstanden. Manche Anwohner und Initiativen hatten protestiert, weil sie durch die neue Nähe von Fahrzeugen und Bahn noch mehr Verkehrslärm befürchteten.


Die neue Wilhelmsburger Reichsstraße sowie die anschließenden Autobahn-Abschnitte A252 und A253 werden zukünftig einheitlich zur Kraftfahrstraße B75 umbenannt, teilte die Verkehrsbehörde mit. Das Autobahnkreuz Hamburg-Süd der A1 wird künftig Norderelbe heißen. Die neue Verkehrsstraße wird drei Anschlussstellen haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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