Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Christian Lindner empört: FDP-Chef darf nicht an Uni Hamburg reden

Protest bei Senatorin  

Lindner darf nicht an Uni Hamburg reden

22.10.2019, 22:11 Uhr | dpa

Christian Lindner empört: FDP-Chef darf nicht an Uni Hamburg reden. Christian Lindner spricht im Plenum: Der FDP-Vorsitzende darf offenbar nicht an der Uni Hamburg auftreten. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Christian Lindner spricht im Plenum: Der FDP-Vorsitzende darf offenbar nicht an der Uni Hamburg auftreten. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Christian Lindner ist empört: Der FDP-Vorsitzende darf nicht bei einer Veranstaltung in der Universität Hamburg reden. In einem Brief beschwerte er sich bei der Hamburger Wissenschaftssenatorin.

Der Präsident der Universität Hamburg habe Christian Lindner ohne Begründung mitgeteilt, dass er nicht bei einer Veranstaltung auf dem Campus reden darf, berichtete der FDP-Vorsitzende am Dienstag in Berlin. 

Nach der Absage beschwerte sich Christian Lindner schriftlich bei Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Er halte es für "höchst bedenklich", dass die Uni Debatten ihrer Studentinnen und Studenten mit Politikern wie ihm ablehne, heißt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

"Ich fordere Sie daher auf, mit der universitären Selbstverwaltung das Gespräch zu suchen und dafür Sorge zu tragen, dass auch die Universität Hamburg wieder zum Ort des lebendigen politischen Meinungsaustauschs werden kann."

Laut Lindner ging es um eine Diskussionsveranstaltung der Liberalen Hochschulgruppe im November. Er habe in den vergangenen Jahren an Dutzenden Veranstaltungen dieser Art an Hochschulen in Deutschland teilgenommen.

In der vergangenen Woche hatten an der Universität Hamburg lautstarke Proteste die erste große Vorlesung des AfD-Mitbegründers Bernd Lucke seit dessen Rückkehr in den Lehrbetrieb verhindert. Am Tag darauf konnte er dann aber ein Seminar geben.


Lindner warf Fegebank am Dienstag vor, sie habe sich schon im Fall Lucke nicht zu einer klaren Positionierung bewegen lassen. Sie müsse jetzt einmal ihre Meinung klarstellen. "Es verdichtet sich der Eindruck, dass Frau Fegebank nur die Meinungen toleriert, die ihrer eigenen entsprechen", sagte Lindner in Berlin. "Die Hochschule ist aber offen für den demokratischen Austausch mit Allen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal