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Hamburg und Schleswig-Holstein: Wasserstoffzentrum werden

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Hamburg und Schleswig-Holstein: Wasserstoffzentrum werden

23.10.2019, 02:23 Uhr | dpa

Hamburg und Schleswig-Holstein: Wasserstoffzentrum werden. Wasserstofftankstelle

"H2" steht bei der Eröffnung einer Wasserstofftankstelle auf einer Tankklappe. Foto: Ole Spata/Archiv (Quelle: dpa)

Hamburg und Schleswig-Holstein wollen Norddeutschland zum Zentrum der Wasserstoff-Technologie machen. "Wir wollen hier etwas entstehen lassen, das es weltweit nicht gibt", sagte der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Mittwoch bei der Eröffnung des Internationalen Wasserstoff-Symposiums in Hamburg. Er betonte die Bedeutung der Technologie für die Energiewende: "Wenn man CO2-frei werden will, braucht man Wasserstoff".

Derzeit ist nachhaltig produzierter Wasserstoff nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Nord noch nicht in größeren Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar. Gerade der Norden mit seinem Überschuss an Wind könne das jedoch ändern und damit das wirtschaftliche Nord-Süd-Gefälle aufheben, sagte die Vorsitzende der IHK Nord, Friederike C. Kühn. "Der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft ist eine große industriepolitische Chance für Arbeitsplätze und Wertschöpfung", sagte auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in Hamburg.

Mit Wasserstoff kann Energie gespeichert und transportiert werden. Von "grünem" Wasserstoff spricht man, wenn damit Wind- oder Solarenergie gespeichert wird. Im Mai verabschiedeten die Regierungschefs von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein Eckpunktepapier zu einer "Norddeutschen Wasserstoff-Strategie", in dem auch Forderungen an Bundesregierung und EU formuliert sind. Unter anderem müssten Strompreisbestandteile wie Steuern, Abgaben und Umlagen so gestaltet werden, dass grüner Wasserstoff wirtschaftlich und konkurrenzfähig hergestellt werden könne.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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