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Hamburg darf auf 50 Millionen zum Ganztagsausbau hoffen

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Hamburg darf auf 50 Millionen zum Ganztagsausbau hoffen

07.11.2019, 17:18 Uhr | dpa

Hamburg darf auf 50 Millionen zum Ganztagsausbau hoffen. Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD)

Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) spricht in einem Klassenzimmer. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Hamburg darf zum weiteren Ausbau des Ganztagsangebots an Schulen in den kommenden Jahren auf 50 Millionen Euro Fördermittel des Bundes hoffen. Insgesamt wolle die Bundesregierung für die Länder zur Umsetzung des geplanten Rechtsanspruchs auf eine Ganztagsbetreuung in der Grundschule in dieser Legislatur zwei Milliarden Euro bereitstellen, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag nach einem Treffen mit SPD-Bildungsministern und -Senatoren in Hamburg.

Die genauen Modalitäten der Förderung müssten noch geklärt werden. In der kommenden Woche werde das Bundeskabinett aber über ein sogenanntes Sondervermögenserrichtungsgesetz beraten, mit dem die Mittel gesichert werden sollen. "Das ist die Basis dafür, dass dieser Rechtsanspruch auf Ganztag dann vorbereitet werden kann. Der eigentliche Rechtsanspruch bedarf dann noch vieler Klärungen mit den Ländern", sagte Giffey.

CDU und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, allen Schülern im Grundschulalter ab 2025 eine ganztägige Betreuung zu garantieren.

In Hamburg sei dieser Rechtsanspruch bereits verwirklicht, sagte Schulsenator Ties Rabe. "Wir dürfen darauf hoffen, dass dank dieser Bundeszuschüsse der Ausbau insbesondere der Kantinen und Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten an Hamburgs Grundschulen zusätzlich finanziert wird." In vielen anderen Bundesländern seien aber noch erhebliche Anstrengungen nötig.

Die Umsetzung des Rechtsanspruchs führt Rabe zufolge nach Schätzungen zu jährlichen Belastungen von 4,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen einmalig Investitionskosten in Höhe von rund 7,5 Milliarden Euro.

Die Ganztagsbetreuung helfe, Familie und Beruf zu vereinbaren, sagte Giffey. "Das zweite, und das ist für uns Sozialdemokraten auch sehr wichtig, ist das Thema Chancengerechtigkeit." Der Ganztag diene auch dazu, Bildungserfolg von sozialer Herkunft abzukoppeln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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