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Digitalisierung für Metall- und Elektroindustrie

Hamburg  

Digitalisierung für Metall- und Elektroindustrie

14.11.2019, 18:11 Uhr | dpa

Digitalisierung für Metall- und Elektroindustrie. Metall- und Elektroindustrie

Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Metall- und Elektroindustrie im Norden befürchtet keinen großen Stellenabbau durch die Anwendung von Digitalisierungstechnologien. Für Personalveränderung seien konjunkturelle Schwankungen maßgebend, der digitale Strukturwandel habe eine Nebenrolle, teilte der Arbeitgeberverband Nordmetall am Donnerstag als erstes Ergebnis seiner Herbst-Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsfirmen mit. Unter den Branchen, in denen sich die Digitalisierung auf die Belegschaften auswirke, wurden vor allem der Straßenfahrzeugbau und die Elektrotechnik genannt.

Auch in den nächsten fünf Jahren erwarten zwei Drittel der Befragten eine gleichbleibende Beschäftigungslage. "Viele unserer Unternehmen kooperieren längst eng mit Start-ups, kultivieren den 3D-Druck oder arbeiten am klimaneutralen Fußabdruck. Alle diese Beispiele zeigen: Unsere Industrie ist nicht das Problem, sondern unsere Technologien sind die Lösung für Herausforderungen der Zukunft - auch für die des Klimawandels", teilte Nordmetall-Präsident Thomas Lambusch in Hamburg mit.

Er mahnte für die künftigen betrieblichen Aufgaben unter anderem ein schnelles Internet, ein verfügbares Mobilfunknetz (4G und besser) auch in Randgebieten sowie einen weiteren Netzausbau an. Zur Einführung digitaler Technik müssten Firmen staatlich gefördert oder steuerlich begünstigt werden und willige Banken als Finanzierer finden können. Außerdem wünschten sich die Betriebe "einen schlankeren Tarifvertrag", der weniger Details regele, sondern den einzelnen Firmen mehr Flexibilität ermögliche.

Der Verband hatte seine Mitglieder für Donnerstagabend zum traditionellen Martinsgansessen eingeladen. Zum Thema "Wie Digitalisierung Gesellschaft und Industrie im Norden revolutioniert" wollten sich die Teilnehmer mit Hamburgs Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD) austauschen. Der Verband vertritt 220 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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