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Hamburg: Familie flieht vor Feuer in Wohnung und springt vom Balkon

Fluchtweg war versperrt  

Familie springt wegen Feuer vom Balkon

18.11.2019, 13:08 Uhr | dpa

Hamburg: Familie flieht vor Feuer in Wohnung und springt vom Balkon. Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht: In Hamburg-Rahlstedt hat es in einer Wohnung gebrannt. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)

Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht: In Hamburg-Rahlstedt hat es in einer Wohnung gebrannt. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Weil ihre Wohnung wegen eines Feuers dicht verqualmt war, hat sich eine vierköpfige Familie aus Hamburg für die Flucht über den Balkon entschieden. Beim Sprung ins Freie haben sich die Eltern verletzt. 

Feueralarm am frühen Montagmorgen: Weil ihre Wohnung wegen eines Feuers dicht verqualmt war, hat sich eine vierköpfige Familie aus Hamburg mit Sprüngen aus dem ersten Stock in Sicherheit gebracht. Eine Passantin hat dabei geholfen und die beiden Kinder in Empfang genommen. Außerdem hat die Frau der Mutter beim Abstieg vom Balkon geholfen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

"Fluchtweg durch die Tür war nicht nutzbar"

Der Vater sprang selbstständig und verletzte sich dabei. Er wurde mit Verdacht auf Wirbelsäulen- oder Beckenverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Mutter wurde wegen kleinerer Schnittverletzungen behandelt und die Kinder kamen wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Kinderklinik.

Als die Feuerwehr am Brandort im Stadtteil Rahlstedt eintraf, sei das Feuer schon weitgehend wieder aus gewesen. Die Wohnung war allerdings stark verraucht, wie der Sprecher sagte. "Der eigentliche Fluchtweg durch die Wohnungseingangstür war nicht nutzbar."

Brandursache unklar

Die Brandursache war zunächst unklar. Möglicherweise ist ein defekter Kühlschrank schuld an dem Brand. Genaueres müssen nun die Brandermittler der Polizei in Erfahrung bringen.


Die Rauchwarnmelder in der Wohnung waren der Feuerwehr zufolge zum Teil ausgelöst worden. Die Eltern sollen zwischen 30 und Mitte 30 Jahre alt sein. Zum Alter der Kinder konnte die Feuerwehr zunächst nichts sagen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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