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Schüsse in Cocktailbar: Sachverhalt "sehr unübersichtlich"

Hamburg  

Schüsse in Cocktailbar: Sachverhalt "sehr unübersichtlich"

18.11.2019, 13:46 Uhr | dpa

Schüsse in Cocktailbar: Sachverhalt "sehr unübersichtlich". Polizei Blaulicht

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Quelle: dpa)

Nach den Schüssen in einer Hamburger Cocktailbar mit einem Verletzten sind für die Ermittler noch viele Fragen offen. "Der Sachverhalt ist sehr unübersichtlich. Es geht um viele Zeugen, die in dem Etablissement anwesend waren", sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Hamburg. Klar ist bislang, dass am Sonntagmorgen einem 22 Jahre alten Mann in einer Bar in Hamburg-Wandsbek in den großen Zeh geschossen wurde. Den 43 Jahre alten mutmaßlichen Schützen konnte die Polizei noch in der Bar vorläufig festnehmen.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll es vor den Schüssen Streit zwischen zwei Personengruppen gegeben haben. Wenig später soll der Tatverdächtige mit einer Waffe in der Hand die Bar betreten und mehrere Schüsse abgefeuert haben. Dabei wurde der 22-Jährige getroffen. Ob eine persönliche Fehde dahinter steckt, war dagegen am Montagmittag noch unklar. "Ob sich Schütze und Opfer kannten, ist noch immer Gegenstand der Ermittlungen."

Unklar ist auch, ob der Schütze zuvor bereits vor der Cocktailbar Schüsse abgegeben hatte. "Es gibt Hinweise darauf. Aber das ist noch nicht verifiziert", sagte die Sprecherin weiter. Wie viele Schüsse abgegeben wurden, ist ebenfalls noch nicht abschließend geklärt. "Es gibt sehr unterschiedliche Aussagen dazu." Die Schusswaffe ist bereits sichergestellt worden.

Aufgrund der Schüsse waren mehrere Menschen in Panik aus dem Gebäude geflüchtet oder hatten sich in den Toilettenräumen versteckt. "Nach den Schüssen war eine ziemliche Aufregung in dem Laden und es sind unzählige Flaschen und Gläser zu Bruch gegangen." Dabei ist möglicherweise auch der Tatverdächtige verletzt worden. Der 43-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden, "weil er eine Schnittverletzung an der Hand hatte".

Der 43-Jährige ist mittlerweile ins Gefängnis gebracht worden und soll nun einem Haftrichter vorgestellt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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