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Bahnhof-Altona: Stadt macht von Vorkaufsrecht Gebrauch

Hamburg  

Bahnhof-Altona: Stadt macht von Vorkaufsrecht Gebrauch

18.11.2019, 15:47 Uhr | dpa

Bahnhof-Altona: Stadt macht von Vorkaufsrecht Gebrauch. Andreas Dressel (SPD) spricht in der Hamburgischen Bürgerschaft

Andreas Dressel (SPD) spricht während einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft im Rathaus. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Stadt Hamburg macht bei der Veräußerung des Shopping Centers im Bahnhof Altona von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch. "Damit schaffen wir die notwendige Voraussetzung, um das Areal rund um den bestehenden Bahnhof Altona im Sinne der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger weiter zu entwickeln", erklärte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) am Montag. "Auf diese Weise können wir an herausragender Stelle ein weiteres Stück Stadtreparatur vornehmen." Im September hatte die bisherige britische Eigentümerin mit einem deutschen Investor den Kauf des Shopping Centers und des dazugehörigen Parkhauses für 91 Millionen Euro vereinbart.

"Das Vorkaufsrecht ist in Ausnahmefällen ein unverzichtbares Instrument der Stadtentwicklungspolitik", sagte Thomas Schuster, Geschäftsführer des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG), der dieses Recht für die Stadt ausübte. Am Mittwoch wäre die Frist dafür abgelaufen.

Nach Plänen der Bahn sollen Fern- und Regionalzüge künftig statt in Altona am zwei Kilometer nördlich gelegenen S-Bahnhof Diebsteich halten. Auf freiwerdenden Gleisflächen sollen in Altona neue Wohnungen entstehen. Der Bahnhof soll aber als S- und Bus-Bahnhof bestehen bleiben.

Nach Angaben der Finanzbehörde soll durch eine Neuentwicklung des Bahnhofsumfelds "ein attraktiver Identifikationsort im Herzen Altonas entstehen, der städtebaulich und architektonisch seiner herausragenden Rolle und verkehrlich weiterhin wichtigen Lage gerecht wird". Machbarkeitsuntersuchungen hätten gezeigt, dass eine Verwirklichung dieser Ziele nur unter Einbeziehung der nun erworbenen Flächen und Gebäude möglich sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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