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Alt-Bundespräsident Köhler hofft auf weiteres Klimagesetz

Hamburg  

Alt-Bundespräsident Köhler hofft auf weiteres Klimagesetz

19.11.2019, 12:18 Uhr | dpa

Alt-Bundespräsident Horst Köhler hat die Klimaschutzpläne der Bundesregierung als unzureichend kritisiert. Auch den Bundestagsabgeordneten müsse bei der Verabschiedung klar gewesen sein, dass dies "bei weitem nicht ausreicht", sagte er am Dienstag beim Future Sustainability Congress in Hamburg. "Ich hoffe, dass schon weitergearbeitet wird am nächsten Klimagesetz." Mutlosigkeit gefährde letztlich die Demokratie, weil sie das Vertrauen der Bürger in die Politik untergrabe, angemessen auf Bedrohungen zu reagieren, warnte Köhler. "Mit dem Klima kann man keinen Aufschub verhandeln."

Um die deutschen Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen, brauche es einen "wirkungsvollen Preis auf CO2" und eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft. Nötig sei auch die Erkenntnis, dass der deutsche Wohlstand und Lebensstil auch darauf beruhe, "dass wir uns mehr nehmen, als uns im globalen Maßstab zusteht", sagte Köhler.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), der dem Kongress per Video live zugeschaltet war, verteidigte das Klimapaket der großen Koalition als "ganz wichtigen" ersten Schritt. "Der Einstieg in den CO2-Preis gibt ja auch nur das Signal, dass wir in den kommenden Jahren zu einem marktwirtschaftlichen Preis kommen." Die Politik müsse die nötigen Transformationen aber so gestalten, dass es nicht zu gesellschaftlichen Spaltungen kommen. "Wir werden immer nachsteuern. Es ist nur der erste Aufschlag von vielen", versprach er.

Beim Future Sustainability Congress diskutierten rund 2000 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur über Klimawandel und Ressourcenverbrauch. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der ebenfalls erwartet worden war, konnte nach Angaben der Kongressleitung nicht kommen, weil sein geplanter Flug zu dem Nachhaltigkeitstreffen gecancelt worden sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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