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VW startet E-Carsharing: Kooperation wird verlängert

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VW startet E-Carsharing: Kooperation wird verlängert

21.11.2019, 15:36 Uhr | dpa

VW startet E-Carsharing: Kooperation wird verlängert. Auf einem Smartphone ist die App "WeShare" installiert

Auf einem Smartphone ist die App des Fahrdienstes WeShare installiert. Foto: Gerald Matzka/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Volkswagen-Konzern startet im kommenden Frühjahr in Hamburg mit seinem Carsharing-Dienst "We Share". Rund 1000 elektrisch angetriebene Golf, Up! und später auch ID.3 sollen im Hamburger Stadtgebiet dem etablierten Anbieter "Share Now" von Daimler und BMW Konkurrenz machen. "Hamburg wird nach Berlin die zweite Stadt in Deutschland, in der wir den Menschen für ihre individuelle Alltagsmobilität eine zu 100 Prozent lokal emissionsfreie E-Flotte zum Teilen bereitstellen", sagte Philipp Reth, der Chef von "We Share", am Donnerstag in Hamburg. "Die Stadt bietet dafür hervorragende Bedingungen."

Konkurrent "Share Now", das fusionierte Nachfolgeunternehmen von "Car2go" und "Drive Now", ist in Hamburg bereits seit mehreren Jahren aktiv und hat zur Zeit 1500 Fahrzeuge in Betrieb, davon 400 elektrisch. "Wir sehen es nicht als Nachteil an, dass der Markt in Hamburg bereits geöffnet ist, im Gegenteil", sagte Reth. Hamburg sei auch deshalb so geeignet für neue Mobilitätsangebote, weil die Bevölkerung dafür besonders aufgeschlossen sei. "Es gibt keine bessere Stadt für Carsharing als Hamburg." Zudem verfüge die Hansestadt über die meisten Ladesäulen in Deutschland.

Das sieht auch VW-Konzernstratege Jürgen Rittersberg so, der am Donnerstag gemeinsam mit Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) die Mobilitäts-Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg neu auflegte und einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete. "Die vergangenen drei Jahre waren für uns ein großer Erfolg", sagte Rittersberger. Hamburg sei ein idealer Partner, um auszuprobieren, wie der Individualverkehr sauberer, sicherer und effizienter gestaltet werden kann.

VW nutzt nicht nur eine Teststrecke für autonomes Fahren unter Realbedingungen in der Hamburger Innenstadt, sondern hat im April mit dem Sammeltaxi-Dienst Moia auch einen Großversuch für ein völlig neues Verkehrsangebot gestartet. Moia-Busse fahren schon länger auch in Hannover, dort mit Verbrennungsmotoren, in Hamburg dagegen elektrisch. "Wir sind schon sehr damit zufrieden, wo wir im Moment stehen", sagte Rittersberger.

Der Eindruck, dass die goldfarbenen Moia-Busse meist leer unterwegs seien, werde durch die Statistik nicht bestätigt. Bei 80 Prozent der Fahrten seien mehr als eine Person an Bord, bei 60 Prozent seien Fahrten geteilt unter mehreren Fahrgästen, wie es dem Geschäftskonzept entspricht. Die Hamburger Moia-Flotte von 200 Fahrzeugen soll im nächsten Jahr auf 500 wachsen.

"Wir investieren in den nächsten Jahren 33 Milliarden Euro in die E-Mobilität", sagte Rittersberger. E-Mobilität sei eines der Schlüsselthemen im Konzern und werde auch eine bedeutende Rolle beim Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme ITS spielen, bei dem Hamburg im Herbst 2021 der Gastgeber ist. VW hat im Gastgeber-Komitee neben der Stadt den Co-Vorsitz übernommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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