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Hamburg: Datenpanne – Klinik verschickt Arztbriefe an falsche Adresse

Datenpanne aufgedeckt  

Hamburger Klinik verschickt Arztbriefe an falsche Adresse

03.12.2019, 14:15 Uhr | t-online.de

Hamburg: Datenpanne – Klinik verschickt Arztbriefe an falsche Adresse. Eine Ärztin mit Stift in der Hand: Eine Hamburger Klinik soll Patientendaten an einen falschen Empfänger geschickt haben. (Quelle: imago images/Symbolbild/Cavan Images)

Eine Ärztin mit Stift in der Hand: Eine Hamburger Klinik soll Patientendaten an einen falschen Empfänger geschickt haben. (Quelle: Symbolbild/Cavan Images/imago images)

Eine Hamburger Klinik soll vertrauliche Daten an die falschen Patienten geschickt haben. Die Panne hat für die Klinik Folgen – und ist in Deutschland offenbar kein Einzelfall. 

Immer wieder kommt es offenbar vor, dass Krankenhäuser Dokumente an falsche Adressen verschicken. So gelangen vertrauliche Daten in die Hände von Fremden. Das berichtet der NDR nach eigenen Recherchen.

In Deutschland werden demnach in großer Zahl sensible Patientendaten an falsche Empfänger verschickt, heißt es in dem Bericht. In Hamburg soll es einen besonders gravierenden Fall geben. Die Asklepios-Klinik Altona verschickte offenbar immer wieder Unterlagen an eine falsche Empfängerin, trotz zahlreicher Hinweise auf die Panne. Die Hamburgerin hatte die Klinik mehrfach kontaktiert, nachdem sie wiederholt Post erhalten hatte, die nicht an sie gerichtet war. Insgesamt soll sie elf falsch adressierte Arztbriefe mit Daten von verschiedenen Patienten bekommen haben.

Klinik könnte hohes Bußgeld drohen

Die Frau habe sich schließlich an den NDR gewendet und den Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar von Hamburg benachrichtigt. Der lässt den Fall nun prüfen, heißt es. 

Die Asklepios-Klinik begründet die Panne mit menschlichem Versagen und ähnlichen oder gleichen Patientennamen. In Folge des Verfahrens könnte der Asklepios-Klinik ein hohes Bußgeld drohen. Denn laut dem Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar sollten empfindliche Geldbußen den "Vermeidungsdruck" bei Unternehmen erhöhen und schließlich zur Besserung der Situation beitragen. 


Seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 haben Behörden bundesweit mindestens 850 Datenpannen durch solche Fehlversendungen registriert, 72 davon in Hamburg.

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