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Schifffahrt bleibt trotz Strukturwandels Zukunftsbranche

Hamburg  

Schifffahrt bleibt trotz Strukturwandels Zukunftsbranche

05.12.2019, 20:03 Uhr | dpa

Schifffahrt bleibt trotz Strukturwandels Zukunftsbranche. Wehende Fahne

Eine Deutschlandfahne flattert am Heck eines Schiffes vor den Containerbrücken des Hamburger Hafens. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Schifffahrt in Deutschland ist nach Ansicht der deutschen Reeder trotz des tiefgreifenden Strukturwandels der vergangenen Jahre eine Branche mit Zukunft. "Die deutschen Unternehmen sind erheblich moderner, als es bisweilen öffentlich erscheint", sagte Alfred Hartmann, Präsident des Verbandes deutscher Reeder (VDR), laut Manuskript bei einem Abendessen zur Jahrestagung des Verbandes am Donnerstag in Hamburg.

Deutschland sei immer noch eine Schifffahrtsnation mit der fünftgrößten Handelsflotte der Welt. Die Branche müsse und wolle ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und habe sich über die internationale Schifffahrtsorganisation IMO ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll der Ausstoß klimaschädlicher Gase aus der Schifffahrt um 50 Prozent abnehmen.

Damit die Unternehmen die Chancen aus dem Strukturwandel auch wahrnehmen könnten, müssten sie wettbewerbsfähig sein, sagte Hartmann. "Wir stehen nicht nur in Konkurrenz zu einem Standort wie Singapur, sondern auch zu unseren Nachbarn, zu Dänemark und den Niederlanden", erklärte er. Diese Länder böten ihren Reedereien teils günstigere Rahmenbedingungen. Der VDR werde zu Beginn des Jahres auf der Basis einer Vergleichsstudie konkrete Vorschläge unterbreiten, wie die Rahmenbedingungen in Deutschland verbessert werden könnten. Die deutsche Handelsflotte ist seit dem Beginn der Schifffahrtskrise 2008 um gut ein Drittel geschrumpft. Ende vergangenen Jahres umfasste sie 2324 Schiffe mit einer Tonnage von 57,5 Millionen BRZ.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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