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Amazon bezieht von Hamburger Encavis Ökostrom für die Cloud

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Amazon bezieht von Hamburger Encavis Ökostrom für die Cloud

06.12.2019, 18:12 Uhr | dpa

Amazon bezieht von Hamburger Encavis Ökostrom für die Cloud. Das Logo und der Schriftzug von Amazon sind zu sehen

Das Logo und der Schriftzug von Amazon befinden sich an einer Wand. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Internetgigant Amazon will seine oft kritisierte Umweltbilanz mit einem Ökostromprojekt in Europa verbessern. Für die Versorgung eines energieintensiven Rechenzentrums in Spanien habe der Hamburger Ökostromproduzent Encavis sich einen Großauftrag von Amazon gesichert, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Die neuen Hochleistungscomputer sollen demnach komplett mit Ökostrom betrieben werden. Anders als beim umstrittenen Zertifikatehandel soll der Strom lokal und direkt für dieses Projekt erzeugt werden. Das Hamburger Unternehmen will für Amazon in Spanien einen eigenen Solarpark in Betrieb nehmen. Er soll eine Kapazität von rund 200 Megawatt haben, das entspricht der Größenordnung eines kleineren Gaskraftwerks. Der Solarpark soll im Herbst in Betrieb gehen. Das Gesamtvolumen des Auftrags betrage mehr als hundert Millionen Euro.

Amazon hatte die Rechner seines Clouddienstes AWS in der Vergangenheit vor allem mit Kohle- und Atomstrom betrieben. In der jüngsten Bewertung des Energieverbrauchs von Internetunternehmen durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace von 2017 landete Amazon hinter Apple, Facebook, Google, HP und weiteren Anbietern auf Platz 12. Die Amazon-Rechenzentren bezogen damals 30 Prozent Strom aus Kohlekraft, 26 Prozent Atomstrom und 24 Prozent Strom aus Gaskraftwerken. Lediglich 17 Prozent stammt aus Erneuerbaren Quellen.

Der ungewöhnliche Großauftrag stärkt die Position des Hamburger Ökostromproduzenten Encavis. Unter Leitung des früheren Eon-Managers Dierk Paskert ist Encavis in den vergangenen Jahren zu einem der größten unabhängigen Solarparkbetreiber Europas aufgestiegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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